„Operation“ erfolgreich!

In den letzten Tagen erreichen uns viele Mails der lesefreudigen Eltern. Wir freuen uns natürlich sehr darüber! Alle haben den Beitrag „Vorsicht, bissige Eltern!“ gelesen (Sie noch nicht? Einfach weiter runter scrollen!) und möchten nun wissen: gibt es denn schon Fotos vom neuen Kinderzimmer unserer Tochter? Dann fangen wir mal von vorne an…
Wir haben es geschafft! Ein „Hochleistungsport“ der besonderen Art: ein Mix aus 6 Kinder im Alter von 4-6 Jahren, einem riesen Planschbecken, dutzenden von Muffins und Gummibärchen und 500.000 Wasserbomben. Ach ja, nicht zu vergessen noch ein Gewitter das drohte unseren Partypavillon in ein Flugobjekt zu verwandeln, eine von 6 Wasserpistolen flüchtende Mami (das bin ja ich) und einem mit Gartenschlauch bewaffnetem Papi… Mit Grund nenne ich aber so was „Hochleistungssport“, denn 3 Stunden mit 6 aufgedrehten „drei-käse-hoch“ umgeben zu sein kann ziemlich anstrengend sein. Aber auch schön! Ein toller Nachmittag den ich nicht so schnell vergessen werde, weil ich an den kleinen Knirpsen so viel Freude hatte. Keine Möbel, kein Internet, kein Pinsel in der Hand, keine Luftpolsterfolie um mich rum. Kann sehr befreiend sein! Einmal verdient mal jeder ein Päuschen…
Aber kommen wir doch zum Geschenk für das Geburtstagskind… Bei Verwandten untergebrachte Kinder (an dieser Stelle nochmals vielen Dank), mit Leiter, Wandfarben, Akkuschrauber und Nähmaschine bewaffnet stürzte ich mich in das Abenteuer „aus-dem-Chaos-mache-ein-Traum-Mädchenzimmer“. 2 Tage und 2 Nächte (die ich ja auch dazu zählen muss weil die Tage einfach zu kurz waren) habe ich gerollt, gepinselt, lackiert, gemalt, gedübelt und dekoriert. Und der Papi hat die Möbel zusammen gebaut. Wie es eben so ist, wurde ich nicht richtig fertig (bin ich immer noch nicht), aber die Verwandlung war für jemanden der nicht so zum Perfektionismus neigt wie ich einfach verblüffend! Nicht nur rosa schmückt jetzt unsere Kinderzimmer Wände, sondern auch eine himmelblaue Wolkenwand und grüner Rasen der sich durch das ganze Zimmer „streckt“. Unsere kleine Maus spielt gerne Prinzessin, aber es sollte nicht „nur“ ein Prinzessinenzimmer werden. Sie malt lieber statt sich zu verkleiden und spielt lieber Piraten und Räuber statt mit Puppen (ein großer Bruder färbt eben ab). Also sollte das Zimmer ein bunter Raum zum spielen, träumen, kuscheln und natürlich auch schlafen werden, viel mehr als nur eine „quietschrosane“ Prinzessinenhöhle. Und ich kann sagen, es ist mir gut gelungen. Ein Mix aus nostalgischen „Romantic Feelings“ Möbel (allerdings mit Froschkönig bemalt) und buntem Treiben an den Wänden… Schön mädchenhaft verspielt. Schöne Vorhänge teilen den Spiel- vom Schlafbereich, ein blumiger „Gartenzaun“ in weiß und davor eine süße Sitzgruppe mit Rasen, Blümchen und Schmetterlingen. An der Wand super praktische Würfelregale für Bücher (demnächst im Shop erhältlich) und eine große Maltafel. Es bedarf jedoch noch mehrere Tage Arbeit bis alles so ist wie ich es mir vorgestellt hatte, also dauert es noch ein wenig mit Fotos…
Und dann war es soweit: wohl eines der schönsten Momente im Leben einer Mami: leuchtende Kinderaugen! Das hüpfende kleine Etwas mit 2 langen Zöpfen springte von einem Eck in das andere, streichelte den Froschkönig, springte auf dem Bett herum und wollte am liebsten gleichzeitig malen, Bücher anschauen, Froschkönig Geschichten ausdenken und alle Schubladen ausräumen. Ach so, im neuen Bett kuscheln natürlich nicht vergessen… Endlich war ich auch „live on stage“ wenn meine Möbel verschenkt werden! Und ich kann Ihnen sagen, sie sind jeden Cent wert… Unsere Kunden haben eben Recht. Und ich hatte auch Recht, als ich vor 4 Wochen von „bissigen“ Eltern berichtet habe. Jeden Abend kuschel ich mich zur meiner kleinen Maus in ihren Reich, lese vor und wir singen gemeinsam Kinderlieder… Zeit die man sich nehmen muss, auch wenn man so hart arbeitet. Nun ist dieser Raum jetzt schon mein Lieblingsraum im Haus (das übrigens erst ein gutes halbes Jahr alt ist). Das nächste Projekt? Unser Großer wird Ende August stolze 7 Jahre alt und wünscht sich ein Weltraum-Zimmer. Dann kann ich ihn nämlich in sein Zimmer schicken wenn mal wieder „auf-den-Mond-schießen-Laune“ angesagt ist! Toooll!

 
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