Betriebsferien – die Nebenwirkungen

Hatte ich wirklich damit gerechnet, dass mein feuerroter und überdimensionaler Betriebsferienhinweis vom Kauf abhält? Nein, nicht wirklich – aber ich wollte nichts unversucht lassen. Es wurde also trotzdem eingekauft – und wie. Aber (fast) alle unsere Kunden sind verständnisvolle Menschen und warten geduldig (dafür bin ich auch unendlich dankbar). Zum Teil wurden aber auch Bestellungen getätigt, sofort bezahlt und 2 Tage später wurde (genervt) nachgefragt, wo die Ware bleibt  (ich würde spontan sagen sie steckt zwischen „keine Warenannahme“ und „kein Versand“, aber für die Betroffenen biete ich gerne einen Crashkurs zum Thema „Betriebsferien – was ist das?“ an). Außerdem war ich auf das Schlimmste eingestellt, insofern bleibt die Lage überschaubar – mit 50 Bestellungen mehr oder weniger als im vergangenen Sommer (damals waren es übrigens knapp 150) kann ich auch noch leben. Was aber richtig, richtig schlimm ist: zu den zig Ferienbestellungen die sich angesammelt haben (in Verbindung mit fast drei Wochen Verzug) kommen aktuelle Bestellungen, bzw. der laufende Shopbetrieb – nicht nur dass ich kein Licht am Ende des Tunnels sehe, er wird sogar immer länger (und immer dunkler). Time out für einen Tag bitte! Hiermit beantrage ich offiziell eine Wirtschaftskrise für mindestens 24 Stunden – um ein bisschen aufzuholen…

 
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