Archiv der Kategorie: Hinter den Kulissen

Vermöbelt

Wenn jeder zweite Möbelverkauf eine Reklamation zur Folge hat, hat man entweder die falschen Möbel im Sortiment oder den falschen Lieferanten. Oder beides. Seit einem halben Jahr bekommen wir regelmäßig falsche Teile, kaputte Teile oder gar keine Teile die alle eines gemeinsam haben: eine miserable Lackierung. Wir sind sauer. Unsere Kunden auch. Sind die Möbel ausnahmsweise in Ordnung und läuft alles nach Plan, braucht der Spediteur für die Zustellung zu lange – bis zu 4 Wochen innerhalb Deutschlands – unsere Kunden sind sauer. Wir auch. Geht es mit viel Glück schneller, nimmt der Spediteur unseren (bezahlten) Vertrageservice ins Kinderzimmer nicht ernst und will seinen Job nicht machen. Er lädt die Möbel vor der Tür ab und fährt davon. Unsere Kunden sind sauer. Wir auch. Wir suchen und finden einen neuen Spediteur für den Möbelversand. Geht ganze 2 Wochen gut. Danach: von 10 Kundenaufträgen werden 8 nicht vertragen, oder verschrottet, oder beides. Wir rennen unserem Geld hinterher und sind richtig, richtig sauer. Fassen wir zusammen: der Lieferant liefert zu 50% unbrauchbare Möbel. Die anderen 50% verschrottet der Spediteur. Der Lieferant liefert Ersatzteile nach. Wir versenden Ersatzteile auf unsere Kosten an den Kunden weiter. Der Spediteur verschrottet auch die Ersatzteile. (Wir sind kurz davor den Spediteur zu vermöbeln und essen Schokolade.) Erste Maßnahme: Möbel die laufend Reklamationen verursachen fliegen vorerst aus dem Shop und Laden. Abverkauf. Zweite Maßnahme: der Spediteur bekommt unsere Möbel nicht mehr in die Hand. Kein Möbelversand. Kunden sind sauer. (Wir laden ein zum gemeinsamen Schokoladenessen.) Und nun? Vor ein paar Tagen war unser Shop ziemlich möbellos. Jetzt ist er wieder aufgemöbelt, aber nur auf Abholung mit ohne Versand. Wir suchen und finden Alternativen – sowohl für den Versand als auch für den Lieferanten. Gute Nachrichten: 1. Voraussichtlich ab dem 15.04. rollt unser Möbelversand wieder, diesmal mit zwei Mann inkl. Müllentsorgung (hoffentlich nur Müll in Form von Kartonage und nicht von verschrotteten Möbeln). 2. Gespräche mit 2 neuen Möbellieferanten die ihre Möbellieferungen inkl. Montage beim Kunden selbst übernehmen sind abgeschlossen, wir starten in Kürze. Schlechte Nachrichten: die guten Nachrichten umgekehrt – unsere Kunden aus der Schweiz gucken in die Röhre, denn ihnen können wir weder Versand durch uns noch den neuen Möbellieferanten anbieten. Dafür vi(iii)el Schokolade. Abzuholen in unserem Ladengeschäft. Am besten zusammen mit Möbeln.

 

Kinderzimmerideen sind online!

Habe fertig – aus einer Idee (entstanden vor 4 Jahren), eingerichteter Software (vor 2 Jahren) und dem Ehrgeiz, die Sache endlich zu Ende zu bringen (vor 8 Wochen), sieht man seit knapp 2 Tagen das Ergebnis. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Vieles wurde ganz anders als ursprünglich geplant, dafür noch viel schöner und umfangreicher. Ein bisschen stolz darf ich auch auf mich sein: eine vollwertige Webseite ist entstanden die mehr verdient, als „nur“ eine Subdomain zu sein. Deshalb haben wir uns einen schönen Namen dafür ausgedacht: www.kinderzimmer-gestaltungstipps.de

Auf unserer neuen Webseite finden Eltern wertvolle Tipps und Ideen rund um Ihre Babyzimmer- und Kinderzimmergestaltung, eine Farbberatung, Tipps für den Möbelkauf, einen Tapetenlexikon, Tapetenrechner, verschiedene Wandgestaltungsmöglichkeiten, sowie Informationen rund um Textilien und unseren Nähservice. Wir liefern Raumbeispiele und Inspirationen, Links zu den gezeigten Produkten, stellen unsere Shopneuheiten vor und verschiedene Pdf Kataloge als Download zur Verfügung.

Nun melde ich mich wieder im Alltag zurück (was habe ich verpasst: -25 Grad, dürfte ich bitte wieder ins kuschelige Zuhausebüro zurückkehren?). Auch wenn es anstrengend war und ich teilweise das Gefühl hatte erst im nächsten Leben fertig zu werden – es hat mir einen Riesenspaß gemacht. Nun ab sofort geöffnet für Jedermann und Jedefrau:

 

Gute Vorsätze

Was sind eigentlich gute Vorsätze? Und warum braucht man ein neues Jahr dafür? Man nimmt sich etwas vor und kann/will es umsetzen – oder auch nicht. So versuche ich z.B. seit 5 Jahren weniger Schokolade zu essen – das klappt aber weder am Anfang des Jahres, noch am Ende (und dazwischen auch nicht). Aber die Schokolade ist gut für die Seele, und was für die Seele gut ist, kann doch gar nicht so schlecht sein (sag´ ich mir immer). Was nimmt man sich denn so für das neue Jahr vor? Ruhiger werden? Mehr lesen? Mehr Zeit für die Familie haben? Mehr Sport treiben? Eine langersehnte Reise antreten? Wie dem auch sei, ich habe mir etwas vorgenommen – gut für´s Geschäft, schlecht für alles andere, weil es unglaublich viel Zeit raubt. Eigentlich ist es ein guter alter und jetzt wieder neuer Vorsatz, für den ich schon seit knapp 4 Jahren Anlauf nehme – aber diesmal könnte es wirklich klappen. Unsere neue Webseite Kinderzimmerideen geht nämlich bald an den Start. Ganz, ganz bald. Als Ziel habe ich mir schon Ende Januar gesetzt (jawohl, sogar 2012) – wir werden sehen, wieviel ich von meinem eingebauten Perfektionismus über die Schulter werfen muss damit ich das Ziel auch erreiche. In den letzten Tagen habe ich getippt, getippt, und dazwischen noch ein bisschen getippt – ganze 1,5 von 7 umfangreichen Themen rund um die Kinderzimmergestaltung, Möbelkauf und unseren Nähservice sind mit Inhalten gefüllt. Das ist ein Anfang, und ich könnte mich schon wieder selber küssen. Durch unsere neuen Arbeitskräfte konnte ich mir endlich viel Zeit freischaufeln, um an der längst ins Leben gerufenen Webseite weiter zu arbeiten. Und sie wird richtig, richtig gut. Wer Lust hat, darf hier und jetzt einen klitzekleinen Blick darauf werfen. Und wer keine Lust hat, kann an den eigenen Vorsätzen weiter arbeiten…

 

Jahresrückblick im Schnelldurchlauf

Huch, heute ist ja schon der 31. Dezember – und unser Jahresrückblick blieb diesmal auf der Strecke (aber da wir immer nur auf die Arbeit zurückblicken, müssen wir das auch nicht jedes Jahr wiederholen). Dieses Jahr wurde unser Laden nach 2 Wanddurchbrüchen „gestreckt“, unser Onlineshop komplett neu aufgebaut, unser Lager umgezogen und endlich eingerichtet, unsere Warenwirtschaft eingepflegt und unser Team mit 3 neuen Vollzeitkräften auf 6 Mann und Frau erweitert. Wie wird das neue Jahr? Hoffentlich mindestens genauso arbeitsreich, aber etwas weniger aufregend mit ohne weiteren Umbau- und Neubaumaßnahmen und 600m² Tapezierwahnsinns. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle unsere treuen und neu gewonnenen Kunden – sie alle haben unsere Vergrößerungen auf allen Ebenen und unser Umsatzwachstum um fast 100% möglich gemacht! Wir freuen uns sehr, auch im neuen Jahr für unsere Kunden da sein zu dürfen und sie mit neuen Ideen und Projekten zu begeistern. Außerdem bedanken wir uns bei unseren fleissigen Jungs von tanmar aus Berlin, die uns in vielen nervenaufreibenden Angelegenheiten wie neuer Onlineshop und Warenwirtschaft kräftig unterstützt und begleitet haben, bzw. sie überhaupt möglich gemacht haben. Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Jahr!

 

Datenmüll

Auch wenn das Eigenlob bekanntlich stinkt – werde ich so lange stinken ähm mich loben bis sich ein anderes Opfer findet, das in unseren unbeschrifteten Tapeten-/Bordüren- und Stoffmusterregalen einen Durchblick bekommt. Und das kann dauern. Denn wie erst vor ein paar Wochen mit meinem Lieblingsaußendienstmitarbeiter getestet (Tapeten-, Bordüren- und Stoffvertreter von Casadeco und Caselio), erkennt nicht mal er seine Produkte in unseren Regalen bzw. kann sie zuordnen (Punkt für mich, als Geschenk bekomme ich französische Pralinen – lecker). Nur bei wenigen Unitapeten bin ich auf eine Artikelnummer auf der Rückseite des Musters angewiesen – der Rest ist lebenslänglich auf der biologisch eingebauten Festplatte gespeichert, nach Kollektionen, Farben und Nummern sortiert. Und da waren sie wieder, meine Probleme: jedes Jahr laufen ein paar alte Kollektionen aus, die nach wie vor Speicherplatz beanspruchen. Bei jedem neuen Tapetenbuch frage ich mich, ob es noch „drin“ ist und unser Musterversand nach wie vor reibungslos abgewickelt werden kann, in dem ich bei einem Blick auf den Tapetennamen und Nummer auf dem Lieferschein sofort das richtige Muster unter gefühlt 1Mio. in der Hand habe. Der Vorschlag vom Chef: ich muss unserem Techniker einen Besuch abstatten zwecks Datenmüllentfernung. Ich würde sagen, das war fast ein bisschen gemein. Nun steht fest: der Chef bekommt keine einzige Praline ab.

Et voilá, ein Teil des knapp 15m langen Tapetenwahnsinns:

 

Fantasyroom bei Facebook

Wenn ich etwas richtig gut kann, dann ist das sich vor unbeliebten Aufgaben zu drücken. Jahre lang erfolgreich gedrückt – mittlerweile gehen mir die (gegen)Argumente aus. Also Augen zu und durch. Noch recht unbeholfen – aber Übung macht den Meister – stürzen wir uns voller Tatendrang in die Facebook Welt, wenn´s denn schon sein muss. Leider gibt es (noch) keinen Freiwilligen, der das regelmäßige Posten übernehmen möchte. Bis sich ein Kandidat findet den ich freiwillig dazu zwinge, bleibt das Posten die Aufgabe des Mädchen für alles – nämlich meine. Ich bin begeistert.
P.S. Ach ja, für alle die Fans werden möchten: hier lang

 

Verstärkung

Was haben wir gequatscht ohne Luft zu holen. Drei Tage lang, immer und immer wieder. Vorstellungsgespräch für Vorstellungsgespräch, Tour für Tour durch das Ladengeschäft, durch die Lagerräume. Alle unsere Bewerber/innen haben eins gemeinsam: sie sind beeindruckt – von unserem Sortiment, von der Dekoration, von den Lagerräumen die sich hinter den Ladentüren verbergen, vom komplexen Ablauf, vom rundum Service für unsere Kunden. Und sie sind beeindruckt davon, was wir Tag für Tag hinter und vor den Kulissen stemmen – zu dritt. (Hätten wir die Zeit darüber nachzudenken, wären wir vermutlich selbst beeindruckt. Aber die Zeit haben wir nicht.) Der eine oder andere Bewerber ergriff bereits beim ersten Gespräch die Flucht („weisch, ich nur Helfer, nix mit Computer“ – dabei hatte ich voll konkret gerade mal 5 Sätze gesprochen), aber diejenigen, die geblieben sind, würden sich freuen, uns tatkräftig zu unterstützen. Und wir freuen uns mit, gleich mehrere hochmotivierte Damen gefunden zu haben, die wir uns für unser Verkaufsteam vorstellen können. Die Stellen in unserem Ladengeschäft sind also so gut wie vergeben. Die Stelle in unserem Lager ist noch frei. Also, auf die Bewerbungsmappen, fertig, los!

 

eKomi Kundenbewertungen

Wie es unsere aufmerksamen Kunden und Besucher (und die Konkurrenz sowieso) längst mitbekommen haben, darf man uns jetzt auch bewerten. Und auch wenn das Eigenlob bekanntlich stinkt, würde ich mal behaupten, wir machen unseren Job bisher ganz gut. Das freut uns natürlich. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Kunden für Ihr Feedback, ihre netten Zeilen und die Zeit, die sie sich dafür genommen haben. Wir geben uns weiterhin Mühe, unseren Job auch in Zukunft mindestens genauso gut zu machen und viele neue gute Bewertungen zu bekommen. Vorausgesetzt, eKomi funktioniert reibungslos. Denn seit gestern wissen wir, es geht auch anders – kaum sind wir dabei, und die Sache stürzt ab (nein, wir nehmen es nicht persönlich). Schlimmer noch, eKomi zieht uns mit. Denn aufgrund von technischen Problemen bei eKomi wird auch unser Shop ausgebremst – Ladezeiten bei denen man graue Haare wachsen hört mussten unsere Kunden gestern immer mal wieder in Kauf nehmen. Und trotzdem kämpften sie sich tapfer durch und bestellten munter weiter. Wir hoffen für uns und für eKomi, dass dieses Vergnügen eine Ausnahme war. Denn wer will schon beim Tapetenkauf graue Haare wachsen hören. Beim Tapezieren kommen sie nämlich sowieso von alleine.

 

Alles Neue macht der … Oktober!

Weil wir so nett sind, starten wir am 01. Oktober eine neue Aktion: Schluss mit dem Kleingedruckten! Wir werfen gesetzliche Regelungen über Board und machen allen unseren Kunden eine große Freude: kostenloser Rückversand auf alles. Kostenloser Rückversand beim Kauf auf Rechnung, kostenloser Rückversand unter 40 Euro Warenwert (das tut gerade ein bisschen weh, aber wir arbeiten daran) und die Gummibärchen gibt´s trotzdem in jedem Paket. Was sagt man dazu? Lecker! Ähm, klasse! Denn die Chefin hat sich eine Testaktion in den Kopf gesetzt – und wenn sich die Chefin was in den Kopf setzt, dann zieht die Chefin die Sache auch durch – nämlich einen kostenlosen Rückversand bis einschließlich 31.12.2011. Vorerst. Dann sehen wir weiter (ob die Chefin Recht hatte – aber die Chefin hat imm… ähm meistens Recht). Denn seit es die 40,00 Euro Regelung gibt (Kunde trägt die Rücksendekosten beim Warenwert unter 40,00 Euro), ärgern sich die Kunden über die 40,00 Euro Regelung. Seit es Kauf auf Rechnung gibt, ärgern sich die Kunden über die gesetzliche Regelung, evtl. Rücksendekosten selbst zu tragen. Wir machen Schluss mit ärgern, denn wir nähern uns der „gefährlichen“ Weihnachtsphase die alle Jahre wieder ohnehin an den Nerven und Schokoladenreserven zerrt. Also gibt es fast keinen besseren Zeitpunkt, unseren Kunden etwas Gutes zu tun. Übrigens macht DPD brav mit, denn die Verhandlungsphase ist erfolgreich abgeschlossen und das Ergebnis ist eine kostengünstige Pauschale für Rücksendungen. Ab Oktober liegt also jedem Paket ein Retourenschein bei (Mustersendungen ausgenommen, weil vom Umtausch ausgeschlossen). Wer aber gerade denkt, unsere Tapeten-, Bordüren- und Stoffmusterkunden gucken in die Röhre, der liegt falsch – auch für diese Bestellungen haben wir uns was Nettes überlegt. Nämlich eine Versandkostenvergütung. Bestellt man also ausschließlich Muster, muss man die Versandkostenpauschale vorerst bezahlen. Diese wird aber dem Kundenkonto wieder gutgeschrieben, so dass die Folgebestellung versandkostenfrei erfolgt, bzw. das Guthaben automatisch abgezogen wird. Ich könnte mich schon wieder selber küssen, zumindest bis zum 31.12. – dann werden wir sehen, ob wir dabei bleiben (nicht beim küssen, sondern beim kostenlosen Rückversand).
P.S. Ich möchte freundlich bitten, die Rücksendung eines Schlüsselanhängers auf unsere Kosten zu überdenken, oder zumindest gleich Schokolade mitzuschicken.

 

Papalapap

Ist man ein Onlinehändler, hat man mit vielen Herstellern zu tun. Ist man ein bekannter Onlinehändler, hat man mit noch mehr Herstellern zu tun. Ist man ein bekannter Onlinehändler mit ausschließlich geschmackvollen Produkten, hat man jeden Tag mit Herstellern zu tun, die einem ihre mehr oder weniger geschmackvolle Produkte verkaufen möchten. Manchmal (oft, aber pst) haben wir einfach kein Interesse, weil uns die angebotenen Produkte nicht gefallen, das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt oder das Produkt bei mir einfach keine Emotionen auslöst (letztes muss man jetzt nicht verstehen). Manchmal will der Anbieter dies aber nicht wahrhaben. Manchmal hört er einfach nicht auf zu mailen. Manchmal ruft er auch an, und besteht darauf, mir Muster (aktuell ein Kinderzimmerbild) zur Ansicht zu schicken, damit ich mich von der Qualität überzeugen kann. Dann lasse ich ihn eben dieses Muster schicken. Sein Plan geht nicht auf – denn das Muster gefällt mir aus vielerlei Gründen nicht. Daraufhin ruft er wieder an, ich teile ihm mit, dass mir das Produkt nicht zusagt und ich teile ihm ebenfalls mit, warum mir dieses Produkt nicht zusagt. Er behauptet, das erste Muster sei das falsche gewesen, er möchte ein weiteres Muster zukommen lassen. Ich lasse mich nicht schlagen und ihn ein weiteres Muster schicken – das sich aber kaum vom ersten unterscheidet. Tag X, neuer Anruf: erneut teile ich dem Hersteller mit, warum mir das Produkt nicht gefällt. Denn wenn mir ein Produkt selbst nicht gefällt, kann ich es nicht verkaufen – weil ich keinen Kunden davon überzeugen kann dass dieses Produkt gut ist, wenn ich es selbst nicht gut finde. Daraufhin soll ich die Ware auf meine Kosten wieder zurückschicken. Damit bin ich nicht einverstanden, denn ich wollte die Produkte von Anfang an nicht haben, und er bestand darauf, mir die Muster zu schicken. Er ist aber damit nicht einverstanden, die Versandkosten zu übernehmen. Worum geht es hier eigentlich? Darum, dass die Kritik über die eigenen Werke nicht vertragen wird? Darum, dass wir „nein“ gesagt haben? Darum, dass man auf den Kunden – in dem Fall mich – nicht eingeht und beim Telefonat nicht zuhört, warum mir das Produkt nicht gefällt? Darum, dass es mir freisteht, Dinge die mir nicht gefallen nicht zu verkaufen? Erwarten wir von einem seriösen Hersteller, auf seine Kunden einzugehen? 100%-ig. Denn kein Hersteller kann es sich leisten, es nicht zu tun. Genauso wie wir es uns nicht leisten können, auf unsere Kunden nicht einzugehen. Denn der Kunde ist König. Bei unseren Lieferanten sind wir der König. Bei den eingeschnappten Lieferanten sind wir wohl kein König, aber damit kann ich leben. Vor allem kann ich damit leben bei jenen kein König zu sein, die aufgrund einer Absage Beleidigendes von sich lassen – z.B. sei ich „kantig“ und so würde sich kein Händler anstellen („anstellen“ heisst in diesem Fall, dem Hersteller offen und ehrlich zu sagen, dass mir das Produkt nicht gefällt und ich es nicht verkaufen möchte). Und überhaupt hätte man mit diesem Produkt bereits einen Rießenerfolg (ich kann nicht anders als mich zu fragen, warum man bei einem derartigen Rießenerfolg unermüdlich versucht, die Produkte bei uns loszuwerden). Aber selbstverständlich gönne ich dem Hersteller diesen Erfolg vom ganzen Herzen. Und ich bin gespannt wie lange es dauert, bis er mit dieser Einstellung erfolgreich auf die Nase fällt. Aber da es nicht meine Nase ist, schwamm drüber. Fazit: Fall abgeschlossen, nicht mal Schokolade wert. Danke für´s zuhören ähm lesen dieses äußerst kantigen Beitrags, auch wenn er nicht besonders spannend war. Nun tun wir wieder was Sinnvolles – z.B. mit Herstellern zusammenzuarbeiten die uns rund und nicht kantig finden. Keine Ahnung ob das im Zusammenhang mit Schokolade steht.