Archiv der Kategorie: Unser Showroom

Alondra Premium

Fünf Monate nach der Neueröffnung gibt es den ersten Wechsel in unserer Möbelausstellung: im Alondra Zimmer (ich würde sagen, ich habe ziemlich lange durchgehalten). Das Babyzimmer Choco wurde ausgetauscht und ist in Form von  Babybett-wird-zum-Schreibtisch Überresten zu begutachten. Der Wechsel stand bereits seit mehreren Monaten fest, weil ich mit der Alondra Ausstellung ziemlich unglücklich war. Denn nicht mal gefoltert könnte ich Dinge verkaufen, von den ich nicht überzeugt bin. Der Kleiderschrank aus dem Choco Babyzimmer machte mir zu seiner Zeit das Leben ziemlich schwer: das Schmuckstück geht nämlich mit ohne Inneneinteilung durch die Welt. Mit ohne Inneneinteilung heisst mit ohne einen einzigen Einlegeboden. Wochenlang versuchte ich es positiv zu sehen – denn immerhin könnte man darin einen ganzen Kinderwagen verstauen – aber so richtig geklappt hat es mit der positiven Einstellung dann doch nicht. Also teilte ich mein Leid dem Außendienst mit und es wurde gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Das Ergebnis ist eine prachtvolle Schlaf-Wickelkombination aus dem Premium Programm – die ich von Anfang an ausstellen wollte, die aber vor unserer Neueröffnung nicht lieferbar war. Aber jetzt ist sie da: Hochglanz pur, weiss pur, edel. Denn im Gegensatz zu Schlaf-Wickelkombis aus dem Standardprogramm ist dieses Schmuckstück komplett in Hochglanz gefertigt, zeichnet sich durch eine noch schönere (und praktischere) Form aus und benötigt eine 70×140 statt eine 80x130cm Babymatratze. Statt dem Schrank Choco – meine Schweißausbrüche haben ein Ende – haben wir die beliebten Schrankmodule ausgestellt, die nach Lust und Laune zusammengestellt und bei Bedarf ergänzt bzw. erweitert werden können. Dazu gibt es Sternlampen als Hänge-, Tisch- und Stehausführung sowie passende Wandregale (die zwar noch nicht hängen, aber schon dabei sind da bald zu hängen). Wir sind so was von begeistert von unseren spanischen Kollegen, die etwas von ihrem Handwerk verstehen – 99 Punkte. Der 1 Punkt wird abgezogen, weil so kleine Frauen wie ich – mit knapp 1,60m von Kopf bis Fuß – eine Leiter dazu bräuchten um ihr Kind zu wickeln. Ist nämlich ganz schön hoch die Sache. Tipp: ab 1,70m Körpergröße Stöckelschuhe anziehen, bis 1,70m Körpergröße einen Klapptritt daneben deponieren. (Noch ein Tipp: stellt man einen Choco Schrank daneben, hat man prima Stauraum für einen großen Klapptritt. Okay, ich höre schon auf.) Und so in etwa sieht es seit 2 Wochen in unserer Alondra Koje aus:

P.S. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das liebe Alondra Team und unseren Außendienstmitarbeiter, die sich mit einem beispiellosen Einsatz um mein unglückliches Dasein gekümmert haben.

P.P.S. Und wenn ich nur noch einmal gefragt werde wann Alondra auch in unserem Onlineshop ist werde ich sauer.

 

Baustelle, die zweite

Seit wann sind wir eigentlich in unseren neuen Räumlichkeiten? Seit Oktober 2010. Wann haben wir unsere Neueröffnung gefeiert? Am 30. Oktober 2010. Und wie geht´s uns denn heute, gerade mal 4 Monate später? Ach, ganz gut eigentlich – wir bereiten uns (psychisch) auf eine neue Baustelle vor. Machen wir Witze? Nein, das würden wir niemals tun. Haben wir etwas getrunken? Nein, das vertragen wir nicht. Haben wir Langeweile? Nein, die verträgt uns nicht. Warum wollen wir uns dann schon wieder einen neuen Baustellenstress antun? Vom „wollen“ kann keine Rede sein. Wir brauchen (noch) mehr Platz – die Baustelle gibt´s gratis dazu. Und überhaupt, was haben wir uns eigentlich dabei gedacht, letztes Jahr nur 300qm zu mieten? Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Zu meiner Entlastung habe ich zu sagen, letzten Sommer als die Planungen statt gefunden haben bewegten wir täglich nur 1/3 der heutigen Paketmenge, Möbel ausgenommen. Apropos Möbel: während wir früher alle 3 Wochen von Bopita beliefert wurden, kommen Lieferungen jetzt wöchentlich bei uns an – min. Menge 2 Paletten, max. Menge 7 Paletten. Das ist ganz schön viel Holz, im wahrsten Sinne des Wortes. So ganz nebenbei hat sich unser Umsatz seit dem letzten Sommer verdoppelt – das setzt eine höhere Lagerhaltung voraus, mehr Platz zum packen, mehr Platz zum arbeiten und mehr Platz zum Schokolade essen. Glücklicherweise hat sich für das Ladengeschäft nebenan noch kein Mieter gefunden, und glücklicherweise stehen noch knappe 450qm Lagerflächen neben und hinter uns leer (also, nicht ganz, da stehen jetzt unsere Möbel). Es kommt was kommen muss: wir nehmen alles was der Vermieter zu bieten hat. Der Laden wird ca. 350qm groß, das Versandlager ca. 450qm. Dazwischen bekomme ich ein Büro, weil das Arbeiten von Zuhause während der Ladenöffnungszeiten nicht so funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe (um nicht zu sagen, es funktioniert gar nicht). Nach der Baustelle Nr. 2 ist aber Schluss, es sei denn, alle anderen Mieter fliegen raus. Was sagt man dazu, außer „Donnerwetter, wir müssen einen Wanddurchbruch machen da wo die schönen Tapeten an der Wand kleben“ (das bricht einem fast das Tapetenherz). Apropos Tapeten – ich werde diesmal nicht tapezieren, auch wenn der eine oder andere (oder nur der eine) der Meinung ist, ich tu´s doch.

P.S. Nein, ganz bestimmt nicht.
P.P.S. Unter keinen Umständen.

 

Ladenaufnahmen

Fast nicht zu glauben, aber wirklich wahr: ich habe es tatsächlich geschafft, ein paar (eigentlich ganz viele) Fotos von unserem neuen Laden zu schießen. Ich habe es sogar geschafft, ein paar (eigentlich ganz viele) davon zu bearbeiten. Weil ich so schön in Fahrt war, habe ich gleich die komplette Seite überarbeitet. Und zwar genau die, auf der es um unseren Laden (und uns) geht. Ich wollte schon gar nicht mehr aufhören mit schönen Fotos zu spielen, dann fiel mir ein, ich könnte eigentlich auch ein bisschen unser Team vorstellen, damit der eine oder andere weiß mit wem er es zu tun hat: zum Beispiel unsere Kunden, Geschäftspartner und nicht zu vergessen die Konkurrenten. Leider stehen mir (noch) keine Fotos unserer neuen Mitarbeiterinnen zur Verfugung, aber auch daran werde ich noch arbeiten. Um Angaben über unsere aktuelle Möbelausstellung habe ich mich leider noch nicht kümmern können, aber ich werde bald anfangen mich darum zu kümmern (bestimmt).

Wer also schauen mag wie es bei uns so aussieht, was wir sonst so tun und wer wir überhaupt sind – falls er uns nicht schon kennt – der kann mal einen Blick über unseren Laden (und Leute) werfen.

 

Geliebte Samstage

Samstag – für mich mitlerweile der schönste Tag der Woche. Denn samstags bin ich ausschließlich im Laden und für unsere Kunden da. Während sich mein Mann Schweißperlen von der Stirn wischt – weil fast durchgehend ein überfüllter Laden – bin ich völlig entspannt und in meiner Fröhlichkeit nicht zu übertreffen: sich nur um eine Sache zu kümmern grenzt schon am Luxus pur. Nette Stammkunden mit den man lachen und fröhlich sein kann, neue Kunden die man begeistern kann geben Kraft für die bevorstehende Woche und das gute Gefühl, das Richtige zu tun. Dienstags bis freitags verbringe ich fast den ganzen Tag im Versandlager, es sei denn man kommt im Laden nicht weiter und braucht Hilfe. Das Team versucht sogar Telefonate von mir fern zu halten, damit es keine Verzögerungen beim Versand gibt. An diesen Tagen bleibt der (für mich so wichtige) Kundenkontakt fast völlig aus. Einerseits ist der tägliche Versand ein Dauerkampf gegen die Zeit, um alle Pakete versandfertig zu machen – somit muss ich mich dabei aus dem Verkauf zurückziehen. Anderseits müssen Kunden die eine ausführliche Einrichtungsberatung benötigen und sich nicht angemeldet haben schon weggeschickt werden, weil in dieser Zeit der Versand zum Stillstand käme. Damit habe ich persönlich sehr zu kämpfen, denn unsere Kunden kennen mich als jemanden der bedingungslos für sie da ist. Während unsere Onlinekunden nicht viel davon mitbekommen und die telefonischen Beratungen in den Abendstunden nach Ladenschluss durchgeführt werden können, hat sich für unsere Kunden vor Ort sehr viel verändert: größere Räumlichkeiten und mehr Kundenfrequenz parallel zum blühenden Onlineverkauf fordern eine viel komplexere Organisation hinter den Kulissen. Wäre ich täglich auch noch im Verkauf beschäftigt, würde das System wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Ganz anders samstags: der Versand wird nicht abgewickelt, der Wareneingang hält sich in Grenzen, das Telefon klingelt nicht alle 10 Sekunden, es wird keine oder kaum Ware nachbestellt, die meisten Lieferanten sind nicht erreichbar. Ich darf mit Herz und Seele für unsere Kunden da sein und ihnen vermitteln, was mir wichtig ist: dass ein Kunde unseren Laden mit dem guten Gefühl verlässt, während eines persönlichen Gesprächs für mich der wichtigste Mensch auf der Welt gewesen zu sein. Und er später beim Blick auf seine neuen Tapeten, Vorhänge, Möbel & Co. jeden Tag Freude verspürt, genau das Richtige für sich und sein Kind ausgesucht zu haben. Das ist meine/unsere Aufgabe und das allerschönste an dieser Arbeit, für die es sich lohnt, keinen Feierabend zu haben…

 

Inventur

Wer es noch nicht mitbekommen hat, in Baden-Württemberg ist am 06. Januar ein Feiertag. Morgen ist der 6. Januar. Morgen ist also ein Feiertag. An einem Feiertag haben alle Geschäfte geschlossen. Wir auch. Nach einem Feiertag haben alle Geschäfte wieder geöffnet. Wir nicht. Es wäre ja schließlich langweilig, das zu tun, was die meisten anderen auch tun – sich zum Beispiel an einem Feiertag auszuruhen. Uns ist nämlich spontan eingefallen, dass diese 2-3 Tage eine prima Gelegenheit wären um unser Lager endlich aufzuräumen, auszustatten und umzuorganisieren, damit wir auch im neuen Jahr einen Durchblick haben (oder erst welchen bekommen, aber pssst). Außerdem bin ich aktuell für den Versand zuständig und es ist höchste Zeit, diesen Arbeitsplatz so einzurichten, dass alle wichtigen Dinge griffbereit sind und ich kurze Wege habe – damit ich mein Arbeitstempo beibehalten kann (und während des Packens auch weiterhin Dampf aus unserem Lager rauskommt). Es wird also ein bisschen geräumt, gestapelt, geklettert und natürlich gezählt – um mir/uns die täglichen Überraschungen in Bezug auf unseren Warenbestand zu ersparen (ein gutes Beispiel sind 24 Fotoalben von Spiegelburg – aber immerhin in 2 Farben). Kurzum, all die Dinge werden endlich erledigt, die nach dem Umzug liegen geblieben sind. Anschließend machen wir eine kleine Inventur. Der laufende Shop- und Ladenbetrieb ließen es leider bis heute nicht zu, die dringenden Lagerarbeiten zu erledigen, obwohl 7 Tage die Woche gearbeitet wurde. Fassen wir also kurz zusammen: am 06. Januar haben wir wegen Feiertag geschlossen. Am 07. und 08. Januar haben wir wegen Inventur geschlossen. Am 10. Janaur haben wir wegen „montags sowieso immer geschlossen“ auch geschlossen. Aber ab Dienstag sind wir wieder wie gewohnt für unsere Kunden da – mit einem vollen Durchblick und viel mehr Platz für die täglichen Pakete!

 

Öffnungszeiten an Weihnachten/Silvester

Gute Nachricht (für unsere Kunden) – dieses Jahr finden wir uns mit einer recht kompakten Verschnaufpause ab und streichen die Betriebsferien. Aus einem guten Grund: Betriebsferien bedeuten Versandpause. Versandpause bedeutet, eine Million Pakete bleiben liegen. Eine Million liegengebliebene Pakete bedeutet eine ziemlich schlechte Laune danach. Von unserer umzugsbedingten 3-wöchigen Versandpause im Oktober bin ich nämlich immer noch traumatisiert (bzw. von der Zeit danach). Das tun wir uns nicht nochmals an – zumindest nicht so schnell. Zumal die Paketemenge von Tag zu Tag steigt und eine Versandpause fast nicht mehr aufzuholen ist (Gott sei Dank habe ich keine Zeit, mir Gedanken über die nächsten Betriebsferien im August 2011 zu machen). Schlechte Nachricht: am 24. Dezember nehmen wir uns die Freiheit, unser Geschäft zu schließen. Last-Minute-Geschenke-Shopper mögen dies bitte einkalkulieren: am 24. Dezember stehen wir als Weihnachtsgeschenkquelle nicht (mehr) zur Verfügung (dann müssen wir nämlich selbst welche besorgen – aber pst!). Am 31. Dezember lassen wir uns übrigens auch nicht blicken und haben geschlossen. Ansonsten sind wir wie gewohnt für unsere Kunden da!

 

Alle Jahre wieder

Kaum hat man sich vom Weihnachtsstress des Vorjahres erholt – ist es schon wieder soweit. Wie der regelmäßige Blogleser weiß, steht Weihnachten ganz und gar nicht auf meiner Wunschliste – dann wird der ohnehin lange Arbeitstag auf mindestens 18 Stunden aufgestockt, 7 mal die Woche, mit ohne Gnade. Wenn man mich fragt, könnte ich sehr gerne darauf verzichten. Mich fragt aber bekanntlich keiner, also machen wir diesen Weihnachtsquatsch auch noch mit. Wir machen sogar noch ein bisschen mehr Quatsch, in dem wir an einem Sonntag und an einem Montag – statt uns auszuruhen und ein bisschen Luft zu holen – unseren Laden weihnachtlich schmücken. Gute Nachricht – das Ergebnis ist ziemlich weihnachtlich. Schlechte Nachricht – den anbahnenden Weihnachtsstress kann ich nicht mal mehr mit viel Fantasie ignorieren.

P.S. Meine chronische Anzeigenverkäufer & Co. Unverträglichkeit erreicht in der stressigen Weihnachtszeit ihre höchste Stufe – also wehe, jemand der mir was andreh… ähm verkaufen will traut sich in den Laden.

 

Zurück im Alltag(swahnsinn)

Eine Woche im neuen Laden, Zeit für die erste Bilanz. Erstens, ich brauche dringend Rollschuhe – die knapp 30m Strecke Theke-Lager, Lager-Theke (gefühlt 1 Million mal am Tag) muss viel schneller zurückgelegt werden. Zweitens, Kundenfrequenz hat um mindestens 200% zugenommen (und damit wäre es offiziell – ich komme definitiv zu nichts). Drittens, so oft wie in letzten Tagen habe ich in meinem ganzen Leben nicht „dankeschön“ gesagt: Kunden- und Lieferantenreaktionen auf unseren neuen Laden haben alle meine Erwartungen übertroffen (dabei bin ich noch gar nicht dazugekommen, mich in Punkt Deko zu „verwirklichen“). Und viertens, nach unserem Umzug ist so einiges in den Tiefen des Lagers verschwunden: während Tacker, Locher und sonstiges Büroartiges wieder aufgetaucht ist, gibt es z.B. von Geschenkbändern keine Spur, Druckerpapier ist schon mal gesichtet worden (aber wieder verschwunden) und sämtliche schlaue Preislisten gelten auch noch als vermisst. Das schlimmste ist aber: Schokolade ist auch verschwunden (zumindest die, die mir schmeckt). Alternativ ist sie bereits aufgegessen worden. In dieser Sache gibt es nur einen Verdächtigen. Werde mal beim Chef nachfragen, ob er sich mit mir anlegen will.

 

Umzugstagebuch (geschafft!)

3 Wochen harter Arbeit. Täglich 15-18 Stunden auf der Baustelle – oft mit ohne Nerven, meistens mit ohne Technik, aber immer in Begleitung von neuen Katastrophen. Über 400qm Tapeten, ca. 380qm habe ich selbst verarbeitet. 16 Paletten Möbel. 170m Stuckleisten. 20 Gardinenstangen. Über 100m Stoff. Auf der anderen Seite Hunderte von Onlinebestellungen. Schimpfe wegen der schlechten Erreichbarkeit, Schimpfe wo die Ware bleibt (obwohl gar nicht oder erst während der angekündigten Versandpause bezahlt). Keine Lüftung/Frischluftzufuhr (erst seit 29.10.), kein Tageslicht, Schlafmangel, Nahrungsaufnahme auf ein Minimum reduziert. Die Nerven lagen blank (2 Tage länger und es hätte eine mittlere Ehekrise gegeben). Ganz oft fragte ich mich, wieviel Stress ein Mensch eigentlich verkraften kann. Bereits vor 2 Wochen schlief ich nachmittags beinahe in einem Kleiderschrank ein. In den letzten 3 Tagen hielt mich nur noch Adrenalin wach (Vorfreude auf die Neueröffnung). Einen Tag vor der Neueröffnung war von Vorfreude schon gar nichts mehr zu spüren (überlegte schon ob ich einfach Zuhause bleibe). Zum einen war klar dass wir nicht ganz fertig werden – trotz Arbeiten bis teilweise 2 Uhr nachts – zum anderen waren wir körperlich so erledigt, dass jeder Schritt Schmerzen bereitete. Aber dann, Samstag Morgen, 9.30 Uhr – die Deckenlampen im Eingangsbereich hingen endlich und die langersehnte Vorfreude auf den großen Tag machte sich endlich breit. Eine halbe Stunde später hatten wir keine Zeit mehr nachzudenken – der Laden war voll! Menschenmassen strömten hinein, unsere kleinsten Kunden weihten das Spielzimmer mit Kinderkino ein und ich durfte bis 16 Uhr durchrennen. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen unseren treuen Kunden die mitgefiebert haben, in den vergangenen Tagen die eine oder andere liebe Mail geschickt haben, mir so viel Kraft gaben und Daumen für den Endspurt drückten. Ich bedanke mich bei unseren Kunden für das lange Warten und Geduld die sie mitbringen mussten und natürlich bei allen Kunden die sich auf einen langen Weg aus Stuttgart, Karlsruhe und sogar Düsseldorf machten um uns zu besuchen. Ich bedanke mich für die guten Wünsche, Blumen und Geschenke zur Neueröffnung und entschuldige mich bei allen unseren Stammkunden die ich in den Menschenmassen übersehen habe oder nicht persönlich begrüßen konnte – das holen wir in den nächsten Tagen und Wochen nach! Ein ganz besonderer Dank geht natürlich an unsere Verstärkung und ihren wundervollen Einsatz: Monika (herzlich willkommen im Team!), Simone (bald herzlich willkommen im Team) und Anja (mein Fels in der Brandung). Jeder Einzelne von uns gab sein Bestes und wir sind stolz und überglücklich, diesen großen Andrang bewältigt zu haben! Mein persönliches Highlight des Tages war übrigens nach Ladenschluss, als sich im Team eine feierliche Stimmung ausbreitete, wir anstoßen konnten, überglücklich und erleichtert – und mir endlich die große Last von den Schultern fiel: 3 Wochen haben wir unter Zeitdruck gekämpft und es geschafft, aus einem Rohbau ein traumhaftes Ladenlokal zu zaubern – meistens nur zu zweit. Ein lieber Dank geht natürlich auch an unsere Helfer Herrn Hoffmann, Mika, Frank und Kathleen, sowie unseren Architekten Herrn Geisel für seinen Einsatz und das wunderbare Geschenk (das einen Ehrenplatz bekommt). Und natürlich unsere beiden Engel die in vergangenen Wochen Mama und Papa kaum gesehen haben und dennoch dafür sorgten dass es weiter geht, wenn ich mal schlapp machte: Mami, aufstehen, Ihr habt doch keine Zeit! Für alle die nicht dabei sein konnten gibt es hier ein paar Aufnahmen von der Neueröffnung – kurz vor Ladenschluss aber immerhin – und ein paar Impressionen vom neuen Laden gibt es hier. Viel Spaß!

 

Wegen Umzug geschlossen

Eine kurze Meldung aus dem Katastrophengebiet: für alle die es noch nicht mitbekommen haben, heute schließen wir unsere Tore (oder Türchen) in der Basler Straße. Dann arbeiten wir 3 Wochen durch, versuchen alle aktuellen und zukünftigen Katastrophen zu bewältigen und krabbeln anschließend auf allen Vieren zu den Toren am Meeraner Platz, um sie am 30. Oktober zu öffnen. Ich bitte um Kenntnisnahme (und Schokoladennachschub).

P.S. Hätte ich Zeit darüber nachzudenken, würde ich das eine oder andere (oder ganz viele) Tränchen vergießen – weil dieser Laden für über 20 Monate mein Zuhause war. Und mit jeder kleinen und großen Alltagskatastrophe bin ich so zu sagen „gewachsen“. Aber zum einen gehen uns Katastrophen nie aus und zum anderen habe ich keine Zeit darüber nachzudenken.