Dänischdings (3)

Hier im Blog schon mal thematisiert – unseren dänischen Kindermöbel Lieferanten der mich zur Zeit den letzten Nerv kostet. Gott sei Dank, ein Ende ist in Sicht. Das bedeutet, unsere Ausstellung ist von Dänischdings (fast) geräumt, meine Gedanken (fast) auch, und der große Chef von Dänischdings war persönlich in unserem Laden um zu prüfen, ob an meiner Entscheidung etwas zu rütteln ist. Leider brachten seine Angestellten in letzter Zeit das Fass zum überlaufen, also habe ich die Faxen endgültig dicke und ließ mich auch nicht mehr überreden. Zwar haben wir so einiges hinter uns, aber auch noch etwas vor uns – nämlich die letzte Lieferung. Und dabei macht man mit uns – schon wieder – was man will. Zuerst schickt man uns keine Auftragsbestätigung, damit die Zahlung getätigt werden kann, dann schickt man uns Auftragsbestätigungen, es wird innerhalb von 15 Minuten bezahlt und eine Zahlungsbestätigung geschickt, und danach schickt man uns (irgendwann) Auftragsbestätigungen mit einem neuen (späteren) Liefertermin, weil die Zahlung nicht rechtzeitig eingegangen ist. (Wer nicht so ganz mitgekommen ist – die Zahlung konnte ja nicht rechtzeitig eingehen, wenn man uns nicht rechtzeitig Auftragsbestätigungen schickt). Was das für mich bedeutet, kann sich jeder denken: zig Kunden anrufen, zig Kunden anschreiben und zig Kunden ihre bereits zugesagten Abholtermine wieder absagen. Außerdem platzt das Lager, weil die meisten Kunden Ihre Bestellungen nur vollständig abholen möchten – und alles andere bis auf Dänischdings ist längst eingetroffen. Nicht nur dass ich sauer bin, ich bin mindestens 10kg Essiggurken sauer, und diese 10kg Essiggurken reichen, um die nächsten 200 Jahre ohne Dänischdings auszukommen – nicht mal zu (neuen) Bedingungen des großen Chefs, der so ziemlich alles täte, damit Dänischdings bei uns wieder vertreten ist. Aber es gibt Dinge, die macht man nur einmal im Leben – einmal zu viel.

 
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