Datenmüll

Auch wenn das Eigenlob bekanntlich stinkt – werde ich so lange stinken ähm mich loben bis sich ein anderes Opfer findet, das in unseren unbeschrifteten Tapeten-/Bordüren- und Stoffmusterregalen einen Durchblick bekommt. Und das kann dauern. Denn wie erst vor ein paar Wochen mit meinem Lieblingsaußendienstmitarbeiter getestet (Tapeten-, Bordüren- und Stoffvertreter von Casadeco und Caselio), erkennt nicht mal er seine Produkte in unseren Regalen bzw. kann sie zuordnen (Punkt für mich, als Geschenk bekomme ich französische Pralinen – lecker). Nur bei wenigen Unitapeten bin ich auf eine Artikelnummer auf der Rückseite des Musters angewiesen – der Rest ist lebenslänglich auf der biologisch eingebauten Festplatte gespeichert, nach Kollektionen, Farben und Nummern sortiert. Und da waren sie wieder, meine Probleme: jedes Jahr laufen ein paar alte Kollektionen aus, die nach wie vor Speicherplatz beanspruchen. Bei jedem neuen Tapetenbuch frage ich mich, ob es noch „drin“ ist und unser Musterversand nach wie vor reibungslos abgewickelt werden kann, in dem ich bei einem Blick auf den Tapetennamen und Nummer auf dem Lieferschein sofort das richtige Muster unter gefühlt 1Mio. in der Hand habe. Der Vorschlag vom Chef: ich muss unserem Techniker einen Besuch abstatten zwecks Datenmüllentfernung. Ich würde sagen, das war fast ein bisschen gemein. Nun steht fest: der Chef bekommt keine einzige Praline ab.

Et voilá, ein Teil des knapp 15m langen Tapetenwahnsinns:

 
Beitrag teilen: