DHL und andere Katastrophen II

Hier habe ich bereits über die DHL geschrieben geschimpft. Man könnte meinen oder hoffen, auch große Unternehmen haben so ein paar Vorsätze für das neue Jahr. Zum Beispiel keine drei Wochen mehr für ein Paket von A nach B zu brauchen. Wenn man bedenkt dass zwischen A und B grade mal 250km liegen, traue ich mich zu behaupten, dass ich es in der Zeit auch zu Fuß geschafft hätte. Kurz vor Jahresende bekommen wir eine Entschuldigung mit einem Gutschein (den zwar kein Mensch braucht aber der Wille zählt). Dann hofft man doch, die haben was gut zu machen und es wird besser. Denkste. Nicht nur DHL macht wie gewohnt weiter, die Post zieht jetzt auch nach. Was also früher in Form eines Briefes innerhalb von 1-2 Tagen angekommen war, braucht heute auch über eine Woche. Möglicherweise noch länger. Denn nach einer Woche weiß kein Mensch wo der Brief der per Einschreiben versendet wurde abgeblieben ist. Mittlerweile trudeln täglich Nachforschungsanträge und Formulare ein die ausgefüllt werden müssen und allein für diese Nachforschungen (inkl. tägliche Telefongespräche für teueres Geld) könnten wir einen Angestellten gebrauchen – eine Vollzeitkraft versteht sich.  Ein unangenehmer Nebeneffekt: weil der Versand so lange dauert, häufen sich Retouren – weil zu spät geliefert. Unterm Strich bleibt es also bei einem Drauflegegeschäft: die Bestellungen zu bearbeiten, Versandkosten zu bezahlen, 3-4 mal mit dem Chaosverein zu telefonieren und am Ende die Ware zurückgeschickt zu bekommen und dem Kunden rückzuerstatten. Es ist sicherlich überflüßig zu erwähnen, dass ich die Nase so was von voll habe. Aber ich tu´s trotzdem: ich habe sie gestrichen voll! Am Montag haben wir das Angebot von der DPD im Briefkasten. Und mein sehnlichster Wunsch in diesem Moment ist, dass dieses akzeptabel sein wird. Fortsetzung folgt.

 
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