Dürfen oder nicht dürfen

Damit keine Langeweile aufkommt, darf man so manche Arbeit doppelt machen. Artikel einpflegen, sich die Texte aus den Fingern saugen, Preise hinterlegen, Preise wieder entfernen. Worum es geht? Um Bellybutton Möbel. Wie es vielen bekannt ist, dürfen diese Möbel online nicht vertrieben werden (ausser von Bellybutton selbst). Auch ist bekannt dass man diese Möbel (als Exklusivhändler, was wir auch sind) online zeigen darf, aber nicht verkaufen darf (was wir auch nicht tun). Drum wurde bei diesen Möbel die Warenkorbtaste ausgeschalten. Die Preise waren aber sichtbar. Ausserdem wird bei jedem Möbelstück darauf hingewiesen dass es nur über den Laden erhältlich ist und nicht über den Shop – deshalb hat man ohne Warenkorb-Taste auch keine Möglichkeit es zu kaufen. Nun hat aber eine Pinolino Aussendienstmitarbeiterin bei diesem schönen Wetter etwas Langeweile und meint mir das Leben schwer machen zu müssen: die Preise müssen nun auch weg. Was sie aber nicht wissen will, ist das in einem anderen Onlineshop  seit seeehr langer Zeit diese Möbel ebenfalls mit Preisen präsentiert werden. Auf meine Nachfrage reagiert sie aber nicht und es stellt sich ganz schnell heraus dass dieser andere Onlineshop ihr Liebling ist (der Aussendienstmitarbeiterin). Und weil ich am Telefon auch ziemlich unfreundlich werden kann wenn mir was gegen den Strich geht, war das Gespräch relativ schnell beendet. Die Preise sind also vorerst weg. Vorerst. Denn solche Spielchen mag ich nämlich nicht: entweder das gleiche Recht für alle, oder Bellybutton Möbel werden geräumt. Schließlich haben wir mittlerweile genug Möbelhersteller mit denen die Zusammenarbeit richtig Spass macht. Es stehen also Gespräche mit Pinolino an was (alle) Händler dürfen und was nicht. Denn eine lächerliche Möbelkategorie bei der der Kunde keinen blassen Schimmer hat was die Teile kosten kann ich im Shop nicht gebrauchen. Und unsere Kunden auch nicht.

 
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