Falschparker

Ich denke darüber nach für dieses Thema eine eigene Blog-Kategorie einzurichten. Es gibt (fast) richtig tickende Falschparker: das sind jene, die verwarnt werden, ihre 15 Euro bezahlen (an die Stadt und nicht an mich wohlgemerkt) und etwas daraus lernen: nämlich nächstes mal woanders zu parken. Und dann gibt es dreiste (und doofe) Falschparker die es immer wieder tun. Wenn ich ein schönes Foto von ihrem Wagen mache und dieses mit den benötigten Daten an die Stadt weitergebe dauert es eine Weile bis der Falschparker Post bekommt: zuerst muss der Fahrzeughalter ermittelt werden und dann wird der Fall bearbeitet. Kann also auch 2-3 Wochen dauern. Ist natürlich übel für ihn bzw. seinen Geldbeutel wenn er innerhalb dieser 2-3 Wochen jeden Tag auf unserem Parkplatz steht. Und auch wenn ich denke dass diese Blödheit bzw. Frechheit bestraft werden muss, bin ich  ja nicht so. Spätestens beim dritten mal hängt an seinem Scheibenwischer ein Zettel dran mit dem Hinweis – für den Fall dass er große Schilder nicht sieht und lieber meine Handschrift liest. Wenn er aber auch diesen Hinweis nicht wahrnimmt und am nächsten Tag wieder stundenlang auf unserem Kundenparkplatz steht, packe ich mein Mitleid wieder ein und schicke jeden Tag eine neue Mail an die Stadt. Entweder ist er selten doof oder er hat einen selten dicken Geldbeutel. Und nun zur Krönung: man besetzt täglich unseren Kundenparkplatz, man liest weder die Schilder noch den „persönlich gewidmeten“ Zettel und sobald der erste Brief mit 15 Euro Zahlschein eintrudelt, kommt man zu mir in den Laden um sich zu beschweren. Und das in einer Lautstärke die mir die Ohren wegpustet. Der Typ war um die 60, und sein Mütterchen soll beim Friseur gewesen sein. Ich habe schon öfters Ausreden gehört, aber ich muss zugeben dass diese eine der besten war. Abgesehen davon hat der benachbarte Friseur eigene Kundenparkplätze. Um beim Thema zu bleiben, bei diesem „Angriff“ standen mir die eigenen Haare auch zu Berge, aber ich habe ja den Friseur nebendran. Muss mir nur noch Abhilfe für einen dicken Hals schaffen. Übrigens, der Brief den er bekommen hat war der erste von zwölf. Aber vielleicht lässt die Stadt mit sich reden und das Mütterchen bekommt Mengenrabatt…

 
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