Frankfurter Messe

Wir haben es „überstanden“: das Wochenende und die Messe. Bis auf ein paar anfänglichen Schwierigkeiten im Hotel (ein Bett zu wenig, eine Tür zu viel) die aber schnell geklärt wurden und eine schlaflose Nacht wegen ein paar Dutzend quietschende Autoreifen (die bis früh morgens unter dem offenen Fenster vorbei sausten und uns alle aus dem versuchten Schlaf rießen) war alles OK. Natürlich abgesehen von der recht anstrengenden Autofahrt hin und zurück – wären unsere Autobahnen 10-spurig wären die 9 Spuren rechts immer noch frei und auf der 10. Spur links würde man immer noch nicht vorankommen – aber das ist ein anderes Thema. Die Messe haben wir in vollen Zügen genossen. Meine Lieblingsbeschäftigung Nr. 1: einkaufen. Lieblingsbeschäftigung Nr. 2: mit unseren jetzigen Lieferanten quatschen (und Gesichter sehen die sich hinter den Mails und Telefonaten „verstecken“, immer ganz spannend). Meine Lieblingsbeschäftigung Nr. 3: mit unseren zukünftigen Lieferanten quatschen und die Lieblingsbeschäftigung Nr. 4: meinen Mann mit meinen Lieblingsbeschäftigungen 1-3 zur Weißglut bringen. Glücklicherweise war er aber bereits vor der Fahrt nach Frankfurt darauf eingestellt und trug es mit Fassung. Im Gegenteil, gegen Ende war er im richtigen Messefieber und hat – während ich am anderen Stand meiner Lieblingsbeschäftigung Nr. 3 nachging – einen Lieferanten entdeckt den ich eeewig im Netz gesucht habe und gar nicht wusste, dass er auch auf der Ausstellerliste stand (weil unter einem anderen Namen). Darüber demnächst mehr. Im Großen und Ganzen haben wir uns also prima ergänzt – übrigens auch im Jammern was unsere Füße anging. Also mit schönen, neuen, und ganz schön neuen Ideen stehe ich heute wieder im Laden – da hatte ich also vor einer Woche Recht gehabt. Aber in „alter Frische“… na ja. Eigentlich möchte ich nur noch schlafen, auf keinen Fall laufen müssen und quatschen schon mal gar nicht…

 
Beitrag teilen: