Freund und Helfer

Hier habe ich über ständigem Parkchaos vor unserem Laden berichtet. Es läuft wie gewohnt weiter, es wird also immer noch täglich wiederrechtlich geparkt und verwarnt. Was mich allerdings überrascht, ist das unser „Freund und Helfer“ auch nicht lesen kann. So waren an einem „Hölle-los-Samstag“ nicht einer, sondern gleich beide Parkplätze vom „Freund und Helfer“ belegt. Und nein, dabei handelte es sich nicht um 2 Fahrzeuge sondern um eins. Aber „Freund und Helfer“ braucht anscheinend mehr Platz zum Aussteigen als andere Menschen. Gegen guter Bezahlung richte ich ihm vielleicht extrabreite Familienparkplätze ein wie beim schwedischen Möbelhaus. Leider hatte ich im Laden alle Hände voll zu tun und keine Zeit den Wagen zu fotografieren. Ich wette die Bußgeldstelle hätte Spass daran gehabt Polizei zu verwarnen. Mein Mann bevorzugt allerdings eine andere Methode: er hatte den „Freund und Helfer“ ausfindig gemacht und ihn aufgefordert seinen Wagen unverzüglich wegzustellen. Ach ja, nebenbei hatte er ihn auch gefragt ob er nicht lesen könne. Aber statt seinen Fehler einzugestehen, antwortete der „Freund und Helfer“, es seien doch nur ein paar Minuten gewesen. Ach so macht man das. Wenn ich also nächstes mal einen Strafzettel wegen zu schnellen Fahrens bekomme, kann ich auch behaupten ich hatte nur kurzzeitig kräftig auf´s Gaspedal gedruckt. Und wenn ich meinen Wagen im Halteverbot abstelle, kann ich behaupten es waren nur ein paar Minuten gewesen. Na dann, wieder was gelernt.

 
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