Jahresrückblick 2010

Wieder mal ging ein recht turbulentes Jahr zu Ende. Im vergangenen Jahr haben wir sogar die Spitze aller Turbulenzen erreicht: Monat für Monat hat uns der Wachstum von Fantasyroom auf´s Neue „überrollt“, so dass wir krampfhaft versuchten, Zeit und Platz für den täglichen, immer hektischer werdenden Arbeitsablauf zu finden. Vieles wurde neu organisiert, umgestellt, angepasst und oft reichte die Zeit nicht mal zum verschnaufen. Innerhalb nur eines Jahres wurde unser Umsatz mehr als verdreifacht. Die größte Veränderung im Onlineshop: Erweiterung der Zahlungsarten. Die größte Veränderung im Laden: Ausbau des neuen Ladenlokals und der Umzug in neue Räumlichkeiten. Bereits im Frühjahr 2010 stand fest, dass mein Mann in das Geschäft einsteigen wird. Bis zum Sommer 2010 konnte ich den Versand und Ladenbetrieb gerade noch bewältigen. Gleichzeitig waren wir krampfhaft auf der Suche nach größeren Räumlichkeiten. Im Juli war der Mietvertrag für unseren neuen Laden unterschrieben. Nach den Betriebsferien im August war mein Mann endgültig ganztags im Laden mit dabei. Bereits wenige Wochen später konnte der Versand aufgrund von Platzmangel kaum abgewickelt werden, dazu kam viel zu kleines Lager für fast wöchentliche Möbellieferungen. Im Oktober 2010 folgten der nervenaufreibende Ausbau des neuen Ladenlokals und der Umzug, unser Highlight des Jahres war die Neueröffnungsfeier am 30. Oktober. Danach stieg die Kundenfrequenz im neuen Laden um mindestens 200% an – durch die neugewonnene Laufkundschaft. Parallel musste die dreiwöchige umzugsbedingte Versandpause aufgeholt werden und mich überrollte neue Angst, den täglichen Betrieb im neuen Laden gar nicht bewältigen zu können. Zwischen Oktober und Dezember 2010 haben wir gleich drei neue Mitarbeiterinnen willkommen geheissen und nun sind wir aktuell zu fünft. Mit steigendem Umsatz, steigenden Bestellungen, steigender Paketemenge musste ich also insgesamt vier neue Kräfte einarbeiten, denn mein Mann stand auch noch ohne Produktkenntnisse da und konnte somit nicht wirklich Arbeit abnehmen. Eine Herausforderung die mich oft in die Knie zwang – wobei uns die eigentliche Einarbeitung in Bezug auf Fachkenntnisse usw. erst noch bevor steht. Nicht selten wusste ich morgens nicht wo ich anfangen soll – und abends/nachts nicht wo ich aufhören soll. Dazwischen wusste ich oft nicht, wie ich die Kraft für diesen Dauerstress Tag für Tag aufbringen soll. Und dennoch – ich habe den Spaß an meiner Arbeit nicht verloren, worüber ich heute sehr glücklich bin. Außerdem bin ich unglaublich stolz auf unser neues Team: unsere Mitarbeiterinnen haben einen prima Start an den Tag gelegt – besser hätte ich es mir nicht vorstellen können. Gerade in den hektischen Tagen kurz vor Weihnachten – als mich eine Grippe zwang Zuhause zu bleiben – haben unsere neuen Mitarbeiterinnen zusammen mit meinem Mann den Ladenbetrieb wunderbar gemeistert. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle!

Nun sind wir gespannt was das neue Jahr bringt. Was in diesem Jahr auf unserer To-Do-Liste steht? Neben Warenwirtschaft werden/müssen wir uns um einen neuen Mitarbeiter für unser Lager bzw. Versandabwicklung kümmern. Ansonsten ist es die oberste Priorität, unser Onlineshop- und Ladensortiment anzugleichen –  aktuell gibt es in diesem Punkt einiges aufzuholen, bis alle neuen Hersteller und Produkte die wir in unserem Laden anbieten auch online präsent sind. In diesem Zusammenhang wird es für unsere Stammkunden vor Ort eine große Veränderung geben: ich werde nicht immer während der Öffnungszeiten im Laden sein, weil das zeitlich nicht mehr zu schaffen ist. Nach und nach werden also unsere neuen Mitarbeiterinnen und mein Mann einen (großen) Teil der Beratungen im Laden übernehmen, während ich mich um den Onlineshop und Onlinekunden-Betreuung kümmere, sowie um den Versand. Das neue Team zieht jetzt schon wunderbar mit und versucht mich zu entlasten wo es nur geht – denn es ist dringend notwendig, dass ich mich aus einem Bereich zumindest zum Teil zurückziehe, um die Dinge hinter den Kulissen zu regeln.

Und nun möchte ich mich auch bei allen unseren treuen Kunden bedanken, denn ohne sie wäre unser Traum vom neuen großen Laden nicht wahr werden können. Und wie jedes Jahr haben wir auch im vergangenen Jahr viele Höhen und Tiefen erlebt – aber das wichtigste ist jedoch, wir haben es jeden Tag geschafft unsere Kunden zu begeistern und haben diese Begeisterung spüren dürfen: und genau das macht diese Arbeit so liebenswert. In diesem Sinne, auf ein Neues!

 
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