Kleine Fabriek

Die Messezeit hat begonnen – und somit auch anstrengendes anreisen und Marathon laufen durch Messehallen auf der Suche nach schönen, neuen und ganz schön neuen Dingen für unsere Kunden. Im Gegensatz zum letzten Jahr wissen wir jetzt genau, zu welchen Messen sich die Anreise lohnt und auf welche Ausstellungen wir gut und gerne verzichten können. Außerdem lassen sich unsere Messebesuche dieses Jahr viel besser organisieren, weil der Laden montags geschlossen bleibt – so können wir sonntags durch Messehallen schlendern und montags in Ruhe nach Hause fahren. Also haben wir uns am vergangenen Wochenende auf den Weg nach Amsterdam gemacht, zur Kindermesse Kleine Fabriek – eine kleine aber feine Messe die nur halb so „anstrengend“ war, weil nur 2 Hallen und recht kurze Wege. Somit hatten wir genügend Zeit viele kleine, neue Labels zu entdecken und uns die Produkte in Ruhe anzuschauen. Wenn wir schauen dann kaufen wir auch, und so haben wir in den nächsten Wochen und Monaten einige wundervolle Neuheiten und Überraschungen für unsere Kunden parat: traumhafte Babyausstattung, witzige Babykleidung, zauberhafte Geschenkideen und was natürlich nicht fehlen darf – tolle Stoffe und Tapeten. Unter anderem wird uns Dwellstudio ab Herbst begleiten, schöne, bunte Schreibtisch- und Wandlampen konnten wir endlich für unsere Kunden organisieren und unser Besuch bei Lief! hat sich ebenfalls gelohnt. Mehr wollen wir aber jetzt noch nicht verraten. Kurzum, es war ein erfolgreicher Messetag und ein wunderschöner Abend in Amsterdam bei angenehmen Temperaturen, also ein kurzes Verschnaufen auf allen Ebenen. Abgesehen vom kleinen Malheur im Hotel natürlich, als wir am Sonntag morgen um sechs Uhr vom gefühlt 130 Dezibel lauten Alarm unsanft geweckt wurden (der Lautsprecher befand sich übrigens direkt neben Bett) – auch noch mit der Bitte, das Hotel aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Unsere erste Reaktion: in Sekundenbruchteilen synchron aus der waagerechten Position in die senkrechte wechseln, gefolgt vom Herzrasen natürlich. Zweite Reaktion: während mein Mann bereits an einem Plan B arbeitete (sich aus dem Fenster vom 4. Stock abseilen), fühlte ich mich um diese Zeit absolut nicht angesprochen und schlief wieder ein (heute denke ich, Glück gehabt dass es nur ein Fehlalarm war). Ach ja, und die jeweils 7-stündige Autofahrt hin und zurück war natürlich auch nicht so prickelnd. Aber das hat man ja davon, wenn man Flugangst hat.

P.S. Und natürlich auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere liebe Kinderbetreuung, die den Kurztrip zu zweit möglich gemacht hat…

 
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