Ordnung im Kinderzimmer

Allein bei der Kombination dieser zwei Begriffe bekommen einige Eltern vermutlich einen Lachanfall. Ordnung ist das halbe Leben gilt in diesem Fall nämlich nicht. Bei Kindern gilt: Chaos ist die andere Hälfte. Welche Räumlichkeiten im Haus sind die wichtigsten, wenn man Kinder hat? Kinderzimmer? Falsch! Dachboden und/oder Keller. Nicht für die Kinder sondern für die andere Hälfte des Lebens. Spätestens dann wenn kein Quadratcentimeter des Bodens mehr sichtbar ist und der Sprössling immer noch der Meinung ist nicht aufräumen zu müssen, werden härtere Maßnahmen eingeführt: alles einpacken und auf dem Dachboden/im Keller verstauen. Im Zimmer bleibt nur, was durch die schmalle Treppe zum Dachboden nicht passt: das Bett, der Schrank, Regale und der Schreibtisch. Textilien und Lampen auch, wir sind ja nicht kleinlich. Das nenn´ ich doch minimalistiches Einrichten.

Ach ja, hatte mal irgendwo gelesen, Zitat: „Kinder sind von Natur aus ordentliche Menschen“. Lassen Sie mich mal nachdenken, ich glaube das stand in einem Erziehungsratgeber nach dem ich in meiner Verzweiflung gegriffen habe, als mein Sohn – mitten in der Trotzphase – seinen Kopf immer gegen die Wand gehauen hat. Als Abhilfe standen zur Auswahl entweder ein Helm oder ein Erziehungsratgeber. Letzteres sollen schlaue Leute schreiben, oder zumindest Leute die etwas von Kindern verstehen. Übrigens war dieser Ratgeber besonders „freundlich“, in dem er seinen Leser – wenn schon beim Thema – gleich auf mehrere Phasen des Trotzalters psychisch vorbereitet hat. Zum Beispiel auf die „auf dem Spielplatz die Sandschaufel anderen Kindern über dem Kopf ziehen“ Phase. Kann mich an meinen Versuch erinnern diese Phase zu umgehen (und falls Sie auch mit dem Gedanken spielen – vergessen Sie es). Ich habe nämlich schlauerweise einfach keine (langstielige) Sandschaufel auf den Spielplatz mitgenommen. Aber ein Kind tut immer was ein Kind tun muss und löst dieses Problem ganz einfach, in dem es die (langstielige) Schaufel zuerst einem anderen Kind mopst – um es ihm anschließend über den Kopf zu ziehen. Sie sehen, dieser Erziehungsratgeber (war übrigens nicht der einzige den ich über mich ergehen lassen habe) hat mir sehr geholfen: zum Beispiel weiß ich heute dass meine Kinder entweder nicht anwesend waren als die Natur Ordnung verteilt hat oder der Autor keine Kinder hat(te). Aber zurück zum Aufräumen: falls Sie sich nicht zu den Glücklichen zählen die einen Platz auf dem Dachboden/im Keller für den Kinderkram reserviert haben, bzw. Sie die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben Ihren Kindern das Aufräumen beizubringen, finden Sie in unserem Shop schöne Aufbewahrung für jedes Kinderzimmer. Und wenn Sie schon dabei sind, nehmen Sie doch gleich diesen Spielzeugbeutel Glückspilz blau oder rosa. Denn wenn Sie Ihr Kind dazu bringen seinen Kram in diesem Beutel aufzubewahren, sind Sie ein echter Glückspilz!

 
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