Techniksalat (3)

Liebe Blogleser, willkommen im Club der Technikgeschädigten. Bitte treffen Sie eine Auswahl: haben Sie nur 1-2 Geräte aufgrund der technischen Deffekte in den letzten Wochen austauschen müssen, so steigen Sie hier aus – Sie kommen nicht in den Club (Sie Angeber). Haben Sie 3-5 Geräte in den letzten Wochen austauschen müssen, dürfen Sie weiterlesen, aber nicht mitreden (jetzt geben Sie sich einen Ruck – so schwer kann das doch gar nicht sein). Haben Sie mehr als 5 Geräte in den letzten Wochen austauschen müssen, so gehören Sie zu den Premiummitgliedern – also kommen Sie mal her und lassen Sie sich einen Trostdrücker verpassen! Ich fühle mit Ihnen und werde sogar meine letzten Schokoladenreserven mit Ihnen teilen. Für die unregelmäßigen Blogleser fasse ich gerne die neuesten technischen Ereignisse im Hause Fantasyroom zusammen: das Laptop Zuhause geht kaputt. Der Rechner im Laden geht kaputt. Der neue Rechner im Laden hält es gerade mal 3 Tage mit uns aus, dann ist seine Festplatte kaputt. Die Box, die dafür sorgt dass an unseren Router mehrere Geräte angeschlossen werden können geht kaputt. Der Router Zuhause geht kaputt. Das Ganze passiert in einem Zeitraum von gerade mal 2 Wochen – in einem Monat Dezember, der weihnachtlicher, hektischer, schlafloser und überhaupt unbeliebter gar nicht sein könnte. Danke, das haben wir gebraucht. Unser Techniker sprachlos, wir mit ohne Nerven und noch weniger Verständnis, durften/mussten in den vergangenen Wochen ziemlich tief in die Tasche greifen um alle Geräte auszutauschen. Alle? Nicht ganz – es gibt ähm es gab noch technische Überreste in Form von 2 externen Festplatten. Was ist der Vorteil einer externen Festplatte? Sie ist nicht intern. Was nicht intern ist, kann bei Bedarf mitgenommen werden – so hat man sowohl im Geschäft als auch Zuhause alle nötigen Daten dabei. Denn sowohl im Geschäft als auch Zuhause wird gearbeitet. Überhaupt wird immer und überall gearbeitet, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls ging eines Morgens eine der Festplatten kaputt. Da mich mittlerweile in Bezug auf technische Geräte rein gar nichts mehr schocken kann, nahm ich es gelassen (der wahre Grund: ich hatte am Abend zuvor alle Daten dreifach gesichert). Unser sprachlose Techniker – der demnächst vermutlich seine erste Million an uns verdient – hatte einen genialen Vorschlag: eine externe, netzwerkfähige Festplatte, auf die man von allen Geräten aus zugreifen kann: sowohl von den beiden Rechnern im Laden, als auch vom Laptop im Versandlager. Seine Aussage: ein gutes, zuverlässiges (meine Aussage: schweineteueres) Gerät, das noch nie Probleme machte. Wir sind begeistert. Wir waren begeistert. Ganze 2 Wochen waren wir rundum vernetzt (und begeistert). Danach war das neue, schweineteuere, zuverlässige und niemals problematische Gerät kaputt. Wir sind völlig fertig. Wir sind fassungslos. Wir sind kurz davor, eine Selbsthilfegruppe zu gründen. Wir brauchen mehr Schokolade!

 
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