Tendence in Frankfurt

Neuer Messenbesuch – und der Kaufrausch geht weiter. Hat man mehr Platz zur Verfügung, macht er sogar richtig Spaß. Tendence in Frankfurt ist für uns eigentlich nicht besonders interessant – theoretisch hätten wir darauf auch verzichten können (so dachten wir jedenfalls). Ich nahm mir also ganz fest vor mein Geld zusammen zu halten und nur ein bisschen zu bummeln, bzw. bei unseren jetzigen Lieferanten nachzubestellen und mich auf dem Laufenden zu halten. Abgesehen davon dass die üblichen Nachbestellungen viel üppiger ausfielen als geplant, sorgte der eine oder andere Messestand für angenehme Überraschungen: neue, ausgefallene Produkte füllten erfolgreich unsere Sortimentslücken wie Kleiderhaken, Körbe, wundervolle Lampen aus Holland, Baby Schmusetiere und Spieluhren, Mobiles und natürlich exklusive Memoboards von Paula & Ferdinand. Ich: „Wir nehmen das, und das, und das, und das… Oder?“ Mein Mann: „Hm“. Ich: „Und das, und das, und das… Oder???“ Mein Mann (überfordert): „Hm“. Frau Overbeck gab ihm einen goldwerten Tipp: „Sie müssen einfach nur JA sagen, das brauchen wir Frauen“. „Und das hier, und das dort… Oder???“ „Ja Schatz.“ (Danke!) Nun waren wir alle glücklich: ich durfte Geld ausgeben, und mein Mann hatte immer das letzte Wort (Ja Schatz). Mit seinem letzten Wort hatte er aber eine sehr wichtige, nicht zu unterschätzende Funktion (platzt nämlich unser neuer Laden Mitte Oktober aus allen Nähten, ist es nicht nur meine Schuld). Jedenfalls hörte ich bereits in den Mittagsstunden auf zu rechnen was ich ausgegeben habe, das hätte ja eh nur für schlechte Stimmung gesorgt (außerdem wollte ich kein „Nein Schatz“ riskieren). Und wie immer habe ich zu meiner Entlastung zu sagen: habe nur schöne Dinge eingekauft…

 
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