Working Mum

Wir selbst und ständig arbeitende haben es gut: freie Zeiteinteilung, das Kind kann zur Arbeit mitgenommen werden und die Mama ist immer da. Von wegen. Aus der freien Zeiteinteilung wird: mache ich zuerst die eine Sache oder die andere (die eine wartet dann aber immer noch). Das Kind zur Arbeit mitnehmen heisst so viel wie: lass die Kinder in den Laden  und mach dich auf ein Chaos gefasst. Die eigenen Kuscheltiere sind im null komma nichts auf allen Betten verteilt und unter jedem Regal kullern Bälle rum. Glücklicherweise ist der Laden aber noch nicht offen. Und aus „man ist immer für sie da“ wird „man ist nie für sie da“. Oder nicht wirklich. Jetzt, keine 2 Wochen vor der Ladeneröffnung wird mir das richtig bewußt, denn so wie zuerst geplant wird es nicht funktionieren. Es muss also eine (zuverlässige) Kinderbetreuung her, und zwar ganz schnell und das drei mal die Woche. Keine leichte Aufgabe, einem dickköpfigen 8-jährigen eine Unbekannte vor die Nase zu setzen und zu sagen: so, da ist sie. Also macht was draus. Es gibt Dinge, vor denen möchte man sich am liebsten verdrücken. Leider ist kein anderer Kandidat da, dem man es überlassen kann. Ich bin gespannt, wann die Sache geregelt wird und unsere Öffnungszeiten endlich feststehen.

 
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