Startseite » Blog Blog   |   Über uns   |   Kontakt   |   Ihr Konto   |   AGB   |   Warenkorb   |   Kasse   
 
Rund ums Kinderzimmer
Schöne Dinge
Markenshops
Angebote Zeige mehr
Wendekissen Mickey Ikone jeansrot
Wendekissen Mickey Ikone jeansrot
84.00 EUR
42.00 EUR
[inkl. 19% MwSt zzgl. Versand]

Guten Appetit!

3. September 2010

Neulich in einem netten Restaurant in Lörrach - die Speisekarte beinhaltet wichtige, rot eingerahmte Hinweise: Liebe Gäste, da Sie bei uns nur besonderes Essen bekommen, liefern Ihnen unsere Kellnerinnen alle Informationen über unseren Kochstil, Art des Essens und Kombinationsmöglichkeiten. (Aha.) Allerdings müssen Sie gut zuhören, weil sie sonst ausflippen wenn sie etwas wiederholen müssen. (Schluck.) Jedes Essen wird höchstpersönlich vom Chef zubereitet. (Hut ab.) Schmeckt Ihnen trotzdem nicht was Sie auf den Tisch bekommen, so zögern Sie nicht, es zurück zu schicken. (Ich nehme an per Luftpost.) Unser Chef wird es dann so lange probieren, bis es schmeckt. Der Rekkord liegt bei 39 mal. (Bleibt dann vom Essen noch was übrig?) Wenn Sie hartnäckig bleiben und oft genug reklamieren, kann es durchaus passieren dass Sie Ihr Essen selber kochen dürfen. (Schon gut, mir schmeckt´s jetzt schon.) Und noch was: wir haben kein Trinkproblem. (Glückspilze.) Wir trinken, wir werden betrunken, wir fallen um. Ganz einfach. (Stimmt, genauso kenn´ ich das auch.) Wenn Sie dann den Heimweg nicht mehr finden, zögern Sie nicht, unser Personal zu fragen wie Sie in Lörrach herum kommen. (Werde versuchen daran zu denken, wenn ich betrunken bin.) Allerdings wird nicht viel dabei herauskommen, weil die meisten Kellnerinnen aus Asien kommen. (Überredet, es gibt mal wieder “nur” Orangensaft.)

P.S. Das Essen war lecker, die Kellnerinnen haben wir nicht zum ausflippen gebracht, der Chef hat sich nicht blicken lassen und ich habe den Nachhauseweg gefunden. Dafür gibt es einen neuen Kandidaten für unsere Lieblingsrestaurant-Liste…

Ich packe meinen Koffer…

2. September 2010

Diese Aussage hat nichts mit unserem bevorstehenden Umzug zu tun, sondern mit dem so einfachen und doch so beliebten Spiel für Klein und Groß: Eines der Lieblingsspiele unserer Kinder, vor allem an jenen Abenden, wenn ich es etwas früher aus dem Laden nach Hause schaffe und kollektives Kuscheln angesagt ist (bevor ich später wieder im Büro verschwinde, aber das ist ein anderes Thema). Dann wird das obligatorische “Ich packe meinen Koffer” Spiel gespielt. Immer wieder entzückend festzustellen, mit welcher Hingabe und Konzentration unsere Kinder dabei sind - als würden sie tatsächlich eine Weltreise antreten, höchst darauf konzentriert ihre Lieblingsdinge mitzunehmen. Nun sind wir bei stolzen 20 Sachen angelangt die der Reihe nach wiederholt werden müssen, als mein Mann nach kurzem Überlegen “Brötchen” hinzufügt. Daraufhin ruft unser Sohnemann spontan in die Runde: “Man, die können wir doch auch dort kaufen!”

Öffnungszeiten im Oktober

1. September 2010

Nachdem unsere Kunden die Betriebsferien “verdaut” und überstanden haben, ist es an der Zeit sie erneut zu schocken (kleiner Scherz). Die Rede ist natürlich von unseren (chaotischen) Öffnungszeiten im (chaotischen) Oktober. Für alle, die es noch nicht wissen: am 16. Oktober ziehen wir in unser neues Ladenlokal um (und alle die es wissen packen gefälligst mit an). Mit dem Einrichten des neuen Ladenlokals beginnen wir bereits am 01. Oktober. Um diese ganze Arbeit bewältigen zu können, müssen wir leider in den ersten beiden Oktoberwochen unseren Laden bereits um 14 Uhr schließen. Von Mitte bis Ende Oktober haben wir wegen Umzug geschlossen, in dieser Zeit findet auch kein Versand statt. Am Samstag, den 30. Oktober ist alles überstanden: dann feiern wir unsere Neueröffnung im neuen Laden. (Spüren Sie es? Der bevorstehende Muskelkater schwebt jetzt schon zwischen den Zeilen.) Alle Kunden und Freunde von Fantasyroom sind natürlich herzlich dazu eingeladen mit zu feiern!

Und nochmals zusammengefasst:

01. bis einschließlich 14. Oktober:  Öffnungszeiten werktags von 9.30 bis 14.00 Uhr, samstags wie gehabt 10.00 bis 13.00 Uhr.

15. bis einschließlich 29. Oktober: wegen Umzug geschlossen.

30. Oktober: Neueröffnung im Meeraner Markt in Lörrach, Meeraner Platz 1 (Erdgeschoss im Hieber Gebäude, in der Einkaufspassage direkt neben Expert Villringer/gegenüber Café Barcode).

Neue Öffnungszeiten ab 02. November: Dienstag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr, Samstag 10.00 bis 16.00 Uhr. Montag geschlossen.

Tendence in Frankfurt

30. August 2010

Neuer Messenbesuch - und der Kaufrausch geht weiter. Hat man mehr Platz zur Verfügung, macht er sogar richtig Spaß. Tendence in Frankfurt ist für uns eigentlich nicht besonders interessant - theoretisch hätten wir darauf auch verzichten können (so dachten wir jedenfalls). Ich nahm mir also ganz fest vor mein Geld zusammen zu halten und nur ein bisschen zu bummeln, bzw. bei unseren jetzigen Lieferanten nachzubestellen und mich auf dem Laufenden zu halten. Abgesehen davon dass die üblichen Nachbestellungen viel üppiger ausfielen als geplant, sorgte der eine oder andere Messestand für angenehme Überraschungen: neue, ausgefallene Produkte füllten erfolgreich unsere Sortimentslücken wie Kleiderhaken, Körbe, wundervolle Lampen aus Holland, Baby Schmusetiere und Spieluhren, Mobiles und natürlich exklusive Memoboards von Paula & Ferdinand. Ich: “Wir nehmen das, und das, und das, und das… Oder?” Mein Mann: “Hm”. Ich: “Und das, und das, und das… Oder???” Mein Mann (überfordert): “Hm”. Frau Overbeck gab ihm einen goldwerten Tipp: “Sie müssen einfach nur JA sagen, das brauchen wir Frauen”. “Und das hier, und das dort… Oder???” “Ja Schatz.” (Danke!) Nun waren wir alle glücklich: ich durfte Geld ausgeben, und mein Mann hatte immer das letzte Wort (Ja Schatz). Mit seinem letzten Wort hatte er aber eine sehr wichtige, nicht zu unterschätzende Funktion (platzt nämlich unser neuer Laden Mitte Oktober aus allen Nähten, ist es nicht nur meine Schuld). Jedenfalls hörte ich bereits in den Mittagsstunden auf zu rechnen was ich ausgegeben habe, das hätte ja eh nur für schlechte Stimmung gesorgt (außerdem wollte ich kein “Nein Schatz” riskieren). Und wie immer habe ich zu meiner Entlastung zu sagen: habe nur schöne Dinge eingekauft…

Neuer Laden - die Planung geht weiter

26. August 2010

Nun haben wir die ersten Nach-Ferien-Tage überstanden. Gefühlt 1 Million mal habe ich die Frage “Hatten Sie einen schönen Urlaub?” beantwortet, und den Kommentar des DHL-Männleins “Bist ja gar nicht braun geworden!” einstecken müssen (Wenn ich bitten darf, meine Hautfarbe hat von Mozzarella- in die stolze Emmentaler-Stufe gewechselt!) Hätten wir es also fast hinter uns. Wer aber glaubt, wir kehren völlig unterarbeitet zurück, der irrt. Es wurde nämlich auch im Urlaub gearbeitet - und wie. Unser Innenausbau der neuen Räumlichkeiten und der anschließende Umzug rücken immer näher. Dazu mussten Möbel bestellt werden, weil sie bis zu sechs Wochen Lieferzeit haben. Um die Möbel bestellen zu können, musste das komplette Laden-Konzept jetzt schon erarbeitet werden. Da jede Koje wie ein komplettes Zimmer eingerichtet wird, kann man sich vorstellen wieviele Tage ich mit Grübeln verbracht habe (viel zu viele). Zusätzlich zu Kojen wurden Nischen eingeplant, um noch mehr Tapeten und Wandbilder zeigen zu können. Aber wir wollen natürlich noch nicht alles verraten. Außer, dass wir uns sortimentsmäßig stark vergrößern werden - so werden Hochstühle und ausgesuchte Babywippen dazu kommen, sowie Babygeschirr, Fläschchen, Wickeldecken und -taschen. Im Textilbereich werden unter anderem unsere eigenen Kollektionen “Pünktchen” und “Blumenmeer” veröffentlicht, die jetzt schon fix und fertig sind (und darauf warten, von mir fotografiert zu werden). Unser bestehendes Möbelangebot wird vorerst durch Alondra, Woodwork und Leander ergänzt. Hinzu kommen viele kleine aber feine Labels - die hier noch nicht erwähnt werden - mit ausgesuchten Accessoires und personalisierten Produkten. Kurzum, wir werden größer, noch schöner und noch umfangreicher!

P.S. Wer sich am Tapezieren von ca. 400qm Wandfläche beteiligen möchte - und mich somit vor´m Vertilgen von einer Palette Schokolade bewahren will - Anmeldungen werden ab sofort bei mir persönlich angenommen.

Willkommen zurück

24. August 2010

Wer Ferien erfunden hat gehört doch verklagt. Wer diese macht ist selbst schuld. Genau aus diesem Grund habe ich mir heute ein Ferienverbot erteilt - für mindestens 200 Jahre. Danach müsste sich die Sache von selbst erledigt haben. Habe ich mir das doch fein ausgedacht, an einem Montag nach den Ferien - wenn unser Laden noch geschlossen ist - locker flockig Pakete zu packen und mir einen Überblick zu verschaffen (also gestern). Aus locker flockigem Überblick Verschaffen wurden mal ganz schnell 12 Stunden Packen und eine Blase am Finger (vom Klebeabroller). Gut, man lernt dazu: heute habe ich mich auf das Schlimmste eingestellt - nix locker flockig, sondern richtig stressig. Das Ergebnis: mein Mann wünscht sich bereits nach ein paar Stunden im Laden seinen alten Job zurück (bin unschuldig, das Telefon hat eine Million mal geklingelt), die Paketmenge von gestern wurde verdoppelt und die Pakete die 2 Wochen im DPD-Depot gelagert wurden kamen auch noch dazu. Ca. 1 Million Kunden im Laden ließen sich aber durch die Paketmengen absolut nicht stören, und ca. 1 Million Anrufer sowieso nicht. Wir übten Akrobatik auf höchstem Niveau und waren uns ständig selbst im Weg, während Türme aus Decken, Kissen, Schlafsäcken und Tapeten nacheinander zusammenbrachen und sich zwischen den noch eingepackten Paketen verteilten. Dazu bauten unsere kleinsten Kunden Holzeisenbahnen zwischen Kartons und Kommoden und fanden das Ganze äußerst spannend. Na dann, schön dass wir wieder da sind!

Urlaubsberichterstattung

23. August 2010

Wie war der Urlaub?
Gut.
Wie war das Wetter?
Tropische Hitze bei knapp 40 Grad - tagsüber. Nachts nur 30.
Wie war die Fahrt?
Die längste meines Lebens: 18 Stunden (wenn zur Flugangst eine Autobahnphobie kommt hab´ ich ein echtes Problem).
So, das muss reichen.
Was erwartet mich Zuhause? Ein langer Stau: mehrere Hundert Bestellungen trotz Betriebsferienhinweis (ich wusste es, keiner hat mich lieb). Ich bin ja auch schon dabei, sie zu bearbeiten. Außerdem sind wir an drei Presseveröffentlichungen knapp vorbei geschrammt (weil zu spät geantwortet).
Fazit: Gott sei Dank muss ich erst wieder in einem Jahr Urlaub machen.

Betriebsferien

5. August 2010

Liebe Kunden und Blogleser - wir sind wieder online. Zwar über Umwege, aber das Ergebnis zählt (mittlerweile mit einem 4. Router: falls also jemand Ersatzteile benötigt - wir haben sämtliche Modelle vorrätig). Online sind wir aber nur bis einschließlich Samstag, danach sind wir urlaubsbedingt offline. Für alle die auf meinen überdimensionalen Betriebsferienhinweis warten - und hinter den Kulissen danach fragen - diesmal wird es keinen geben. Warum? Zum einen ist er nicht “abschreckend” genug. Zum anderen wurde der Hinweis diesmal in den Bestellvorgang eingebaut: dort werden unsere Kunden bereits seit 10 Tagen auf die Betriebsferien hingewiesen. Somit häufen sich zur Zeit Anrufe ob die Ware vor dem Urlaub noch ausgeliefert werden kann. Es wird also schon mal nicht übersehen (könnte mich schon wieder selber küssen). Ob die Bestellungen dadurch weniger werden wird sich´s zeigen. Ich rechne nicht wirklich damit. Aber wer in diesem Zeitraum bestellt plant auch längere Lieferzeiten ein - und das ist die Hauptsache. Übrigens sind wir keinesfalls schon in Urlaubsstimmung - bis Samstag läuft der Versand auf Hochtouren. Lagerware wird also immer noch ausgeliefert. Der Blog macht aber ab heute schon Ferien - ich verabschiede mich bis voraussichtlich Ende August und wünsche allen Bloglesern ein paar schöne Sommerwochen. Bis bald!

Auf Internetjagd

2. August 2010

Sonntag Abend, heftiges Gewitter und Platzregen. Folgen: abgesehen von gegossenen Blumen im Garten ist die Internetverbindung platt. Ein paar Stunden später immer noch kein Internet. Gefrustet wird Feierabend gemacht, denn ohne Internet ist alles doof ähm kann man leider nicht online arbeiten. Am nächsten Morgen ist immer noch alles doof. In so einem Fall hilft die Telekom Hotline (oder auch nicht): das Gewitter ist schuld, ein Blitzschlag hat den Verteiler beschädigt - knapp 600 Anschlüsse sind betroffen. Na gut, eine von 600 zu sein beruhigt natürlich. In der Regel ist Montag mein “Abschirmtag” - der Laden bleibt geschlossen, ich bin telefonisch nicht erreichbar und arbeite von morgens bis abends am Shop. Kurzum, montags genieße ich den Luxus von Zuhause zu arbeiten. Diesen Montag wird gefrustet zum Laden gedüst um von dort aus Ware zu bestellen - zumal kurz vor den bevorstehenden Betriebsferien jeder Tag zählt, bzw. ein Tag Verspätung beim nachbestellen der Ware ganz schnell 2 Wochen längere Lieferzeit für unsere Kunden bedeuten kann. Im Laden angekommen ist dort auch alles doof - der Rechner will sich nicht mit dem Router verbinden oder umgekehrt. Abgesehen davon dass mir die Sache ein klitzekleines bisschen gespenstig wird (2 Anschlüsse die ca. 15 km voneinander entfernt sind, 2 Leitungen, völlig verschiedene Geräte und nichts funktioniert) brauche ich ganz dringend einen Plan B und habe keinen (und ich hasse es, keinen Plan B zu haben). Ein zweiter Anruf bei der Hotline, dann ein dritter, dann ein vierter ergibt irgendwann, der Router ist hinüber. Ein neuer Router wird sofort rausgeschickt, ist aber frühestens am nächsten Tag da - inakzeptabel. Nun gut, der Mann braucht/will ein neues Handy. Ich will/muss ins Internet. Mann und ich düsen zu einem Shop vor Ort um einen Vertrag für das Handy und mobile Internet abzuschließen. Mühsam herausgesuchtes Gerät (gefolgt von 1 Mio. mal “können wir jetzt endlich zum mobilen Internet kommen?” meinerseits) hat nun zur Folge dass weiterhin alles doof bleibt: das gewünschte Handy ist nicht da, deswegen kein mobiles Internet, weil Komplettpaket. Und ohne Handy kann der Vertrag nicht abgeschlossen werden. Mann will kein anderes Handy, Frau kann nicht ins Internet (dem Mann wird das übrigens richtig übel genommen). Was tun? Der Verkäufer hat einen genialen Einfall: uns ein Modem zu verkaufen als Notlösung. Genial natürlich nur auf den ersten Blick (bzw. für ihn). Auf den zweiten Blick denkt der Rechner im Laden gar nicht daran sich damit zu verbinden. Ein mittlerweile sechster Anruf bei der Hotline ergibt: “Hm, komisch. Also Frau Wilke, Sie machen doch alles kaputt” (danke, das hab´ ich gebraucht). Wäre es nicht so traurig fände ich es bestimmt auch komisch, aber angesichts der Tatsache dass wir bereits den späten Montag Nachmittag hatten, ich nicht arbeiten konnte, 3 Stunden unterwegs war, 3 Stunden für 14 Cent die Minute telefoniert habe und 3 weitere Stunden mit Kabel, Router und Modem Ein-, Aus- und Umstecken verbracht hatte, war ich bereits am durchdrehen (und das finde ich selbst meistens nicht komisch, höchstens diejenigen die mir dabei zuschauen dürfen). Außerdem war es definitiv zu spät um Ware zu bestellen. Rein theoretisch kann Ware natürlich auch telefonisch oder per Fax bestellt werden. Es sei denn, man weiß gar nicht was man bestellen soll weil man keinen Zugriff auf Onlinebestellungen hat - ohne Internet. Die Sache hat einen weiteren Nachteil: ohne Internet keine Pakete. Hat man keinen Zugriff auf den Onlineshop bzw. Kundenbestellungen kann nicht gepackt und ausgeliefert werden. Man könnte die Situation kurz zusammen fassen: ich bin fast arbeitslos (zumindest an einem Montag wenn der Laden auch geschlossen ist). Nun werde ich zum sechsten mal in eine Warteschleife mit entspannender Musik geschmissen, damit meine technischen Probleme unter Telekom Kollegen besprochen werden können. Anschließend:
“Na Frau Wilke, wie war die Musik?”
“Ganz entspannend, danke.”
“Was lief denn?”
“Weiß nicht mehr.”
“Das glaube ich Ihnen nicht.”
“Ich werde Ihnen nicht vorsingen, das können Sie vergessen. Außerdem würden Sie es bereuen.”
“Ach Frau Wilke, mit Ihnen ist es doch gemütlich.”
“Finden Sie den Fehler deswegen nicht?”
“Also gut Frau Wilke, alles wurde neu konfiguriert” (wurde auch Zeit nach 20 Minuten meditieren, ich spielte schon mit dem Gedanken freiwillig Tapetenmusterrollen zu schneiden), “versuchen Sie es nochmals, jetzt, sofort! Wir haben nur noch eine Stunde Zeit”.
Der Rechner will aber nicht - nicht jetzt und nicht sofort und später auch nicht. Fassen wir mal kurz zusammen: einen ganzen Tag versuchen ins Internet zu kommen, einen Tag Verzug beim alltäglichen Wahnsinn (der abzuarbeitende Neuheitenstapel bleibt unberührt, auf Onlinebestellungen kann nicht mal ein Blick geworfen werden, Auszeit bei der Planung des neuen Ladens), insgesamt 3 Router (eins angeblich defekt, eins kommt angeblich morgen und eins muss zu seinem Zustand noch befragt werden) und die Leitung im Laden ist immer noch tot. Die Störung Zuhause wurde behoben - sonst gäbe es diesen Beitrag nicht - und um die Leitung im Laden wird sich ein Außendienstler kümmern der es mit mir hoffentlich nicht so gemütlich findet. Bis dahin bleibt alles doof.

P.S. Hab´ ich schon erwähnt? Frauen und Technik werden sich niemals vertragen - von der Technik so abhängig zu sein ist einfach unerträglich.

Wirtschaftskrise

30. Juli 2010

Kommen wir zu einem unschönen Thema: Wirtschaftskrise. Glücklicherweise  dürfen wir uns zu jenen Unternehmen zählen die nichts davon spüren - im Gegenteil. Trotzdem sind wir indirekt davon betroffen: durch unsere Möbelspedition. Diese widerum wird durch ihre Kunden - die hauptsächlich Fachhändler aus der Möbelbranche sind - davon betroffen. Im Klartext heisst das, Fachhändler verkaufen weniger, sie liefern weniger Ware, Spedition muss “sammeln”, bzw. kann nicht alle Fahrten aufrecht erhalten (andernfalls wären nur halbvolle LKW´s unterwegs). Dazu kommt noch die Ferienzeit (die allmählich zu nerven beginnt). Warum wir davon betroffen sind: unsere Kunden warten. Wir auch. Was früher 1 Woche gedauert hat, dauert jetzt gute 2 Wochen und länger. Bei jedem Telefonklingeln bekomme ich schon Schweißausbrüche, weil jeder 2. Anrufer ein Kunde ist der auf seine Möbel wartet. Das Fatale: vor 2 Wochen hat sich unser Sachbearbeiter von dieser Spedition verabschiedet. Seit dem herrscht Chaos. Im ersten Moment drängt sich natürlich der Gedanke auf, der Nachfolger kommt nicht zurecht. Erschwerend für ihn - ich bitte ihn mehrmals Kunden über den Liefertermin zu benachrichtigen. Er verspricht mehrmals es zu tun. Er tut es aber nicht. In so einem Fall wird natürlich zusätzlich Salz in die Wunde gestreut: ein Kunde der bereits verärgert ist wird auch noch versetzt. Ich bekomme so etwas leider erst dann mit wenn mich Kundenfeedback erreicht. Meldet sich niemand, gehe ich davon aus dass alles in Ordnung ist. Vorbei die Zeiten, als ich bei jedem Kunden nachfragen konnte ob alles in Ordnung ist - dafür sind es viel zu viele Lieferungen. Erst ein Gespräch mit dem Abteilungsleiter der Spedition klärt die Sache auf: schlechte Wirtschaftslage, Wegbrechen vieler Sendungen, Ferienzeit vieler Möbelwerke. Dazwischen stehen wir mit ohne Wirtschaftskrise, Sommerloch oder ähnliches die immer mehr Sendungen haben (aber leider immer noch zu wenige um jeden Tag alle LKW´s zu füllen) - und warten. Und unsere Kunden auch. Gute Nachricht: hat man diese Info, bzw. weiß endlich was los ist, kann man alle Kunden benachrichtigen. Schlechte Nachricht: viele Kunden sind jetzt schon so verärgert, dass diese Info leider etwas zu spät kommt. Somit spitzt sich die Lage von Tag zu Tag zu und außerdem rücken unsere Betriebsferien auch immer näher. Wir können nur bis Ende nächster Woche für alle Kunden da sein (und schwitzen), danach können wir nur hoffen dass alle Möbel mehr oder weniger pünktlich Ihre Besitzer erreichen. Mittlerweile wurden so gut wie alle Kunden über die Verzögerungen benachrichtigt. Anschließend ins Postfach zu schauen gleicht einem Lotteriespiel: Wir warten doch schon seit einer Woche! (autsch) - Danke für die Info, dann warten wir noch (aufatmen) - Was ist das denn für eine Spedition?! (autsch) - Kein Problem, wir haben noch Zeit (aufatmen) - Das ist aber schlecht, das Baby ist schon da! (Schokolade essen)

Ich würde sagen, 1:0 für die Wirtschaftskrise. (Mit ohne Nachspielzeit bitte!)