Neuer Showroom ab 16. Oktober 2017

Es ist wieder soweit: wir ziehen um. Das Schöne daran ist: wir haben Übung. Erst vor 2 Jahren zogen unser Versandlager und die Verwaltung um. Das Ladengeschäft mit fast 370qm Verkaufsfläche und fast 600qm (nicht wirklich sinnvoll genutzten) Lagerflächen blieben am Meeraner Platz zurück. Mit ihnen also auch unser Möbellager und das Outlet. Die Arbeit im neuen Versandlager machte wieder richtig Spaß: groß, hell, freundlich und mit deutlich angenehmeren Temperaturen vom Frühling bis zum Herbst. Anfangs war es sogar im neuen Versandlager eng. Bis im April 2016 die neue, starke (und unverschämt teure) Warenwirtschaft kam. Anfangs war sie nicht stark. Unsere Nerven auch nicht. Denn bei der Implementierung lief alles schief, was nur schief gehen konnte und wir wurden mit unserem Geschäftsmodell zum absoluten Phänomen in Sachen „Sonderfälle“ gekürt. Wir wussten es schon immer – die Jungs von der besagten Warenwirtschaft nicht. Warum? Weil sie nicht zugehört haben. Weil sie Tapeten mit Joghurt verwechselt haben (also, Tapetenchargen mit Mindesthaltbarkeitsdatum), noch nie etwas vom Provisionsgeschäft beim Möbelverkauf gehört haben oder von Auszahlungen von der MwSt. an unsere Schweizer Kunden. (Sagte ich schon? Sie haben nicht zugehört und viel zu viel versprochen). Und das sind nur ein paar Punkte von vielen. Das Ergebnis: die Tapeten liegen auf dem Packtisch. Aber sie wollen nicht in die Versandbox hüpfen und zum Kunden erst recht nicht. Eine der unzähligen Katastrophen, die niemand voraussehen konnte. Würden wir es nochmals tun? NEIN. Aber wir haben es getan und es gab nicht wirklich einen Weg zurück. Mittlerweile tut die neue, starke (und unverschämt teure) Warenwirtschaft fast immer das was sie sollte. Wenn sie es nicht tut, schwitzt ihr Support noch mehr als wir, weil wir nicht locker lassen. So soll es sein. Aber zurück zum Thema: die neue, starke (und teure) Warenwirtschaft hat uns unheimlich viel Platz gespart. In ohnehin sehr vorteilhaften Lagerflächen die in punkto Grundriss und Zufahrt nahezu nach einem Onlineversand wie uns geschrieen haben, können wir jetzt noch viel mehr unterbringen – und das Beste ist, wir finden es sogar wieder. Stellte sich mit der Zeit die Frage, wie die alten Flächen sinvoller genutzt werden könnten – ohne vernünftiger Anlieferung und mit einem bescheidenen Grundriss. Gleichzeitig haben wir am neuen Standort mehr Lagerkapazität im Erdgeschoss und auf der ersten Etage herrlich moderne, großzügige Räumlichkeiten für unsere Verwaltung und die Näherei: dazwischen aber gute 250qm nicht genutzte Flächen. Da liegt es an der Hand, eine schwere, aber wirtschaftliche Entscheidung zu treffen: der Standort am Meeraner Platz wird aufgelöst, statt Ladengeschäft wird am neuen Standort ein Showroom eingerichtet. Denn immerhin kletterten unsere Mietkosten nach dem Umzug im August 2015 auf stolze 21.000 Euro. Wir sammeln uns kurz. Im Monat. Wie geht es einem/mir dabei, die Türen von unserem Ladengeschäft vorerst zu schließen? Nicht gut. Denn es war mein „Baby“ und das wird es immer sein. Als wäre es gestern gewesen, als mein Mann und ich vor 7 Jahren die komplette Fläche selbst ausgebaut, gestrichen, tapeziert, eingerichtet haben. Andererseits haben wir ein weiteres „Baby“ um das wir uns kümmern müssen, und das ist unser Onlineverkauf.

Niemals hätte ich gedacht, dass Fantasyroom jemals diese Größe und Komplexität erreicht, die fast nicht mehr zu überblicken ist (und mit der neuen, starken, teuren Warenwirtschaft wurden die Abläufe eher verkompliziert als vereinfacht). Dass wir über 15 Mitarbeiter/innen haben werden und so(ooo) viel Platz zum arbeiten brauchen. Dazu kommt der Spagat zwischen Shop und Ladengeschäft. Allein das Bestücken des Ladengeschäfts und das Kassensystem, das mit dem Onlineshop verkoppelt ist – normalste Sache der Welt wenn man sowohl stationär als auch online vertreten ist – stellt uns nahezu täglich vor neuen Herausforderungen (und ja, die Warenwirtschaft macht es nicht einfacher). Zusätzlich wird trotz doppelter Lagerhaltung immer jener Artikel gebraucht, der nicht im Ladengeschäft vorrätig ist – also müssen unsere Kunden quer durch die Stadt fahren um den gewünschten Artikel abzuholen, sofern sie ihn am selben Tag noch benötigen. Oder sie kaufen ihn erst gar nicht. Natürlich wussten wir das auch vor dem Umzug – dass es allerdings so(ooo) oft vorkommt, wussten wir nicht. Mit jeder Abholung kommuniziert der Laden mit dem Lagerteam – der rollende Versand wird unterbrochen. 370qm Ladenfläche zu dekorieren und zu pflegen kosten unglaublich viel (nicht vorhandene) Zeit. Meine natürlich. Natürlich habe ich es abgegeben. Den Verkauf, die Kundenberatung, das Tagesgeschäft sowohl online als auch stationär, die Warenpräsentation im Laden. Zumindest so lange, bis ich von Zeit zur Zeit (kritisch) die Verkaufsflächen unter die Lupe nehme und sofort im Anschluss für ein paar Tage den Schreibtisch verlasse um alles neu zu dekorieren (ich schwöre, ich kann nicht anders). Unnötig zu erwähnen, dass in dieser Zeit alle anderen (und wichtigen) Dinge liegen bleiben, immer wieder. Nach dem kurzen Erfolgserlebnis „hach, sieht der Laden wieder schön aus“, kamen wieder schwere Gedanken: wie lange schafft man den Spagat, wie lange geht das noch gut. Nach dem Schicksalschlag letzten Sommer, der alles auf den Kopf (und in Frage) stellte, macht man sich eben Gedanken. Parallel wird die Sehnsucht nach der damaligen Einrichtungsberatung und dem direkten Kundenkontakt immer größer und ich fragte mich so oft, ob das was wir erreicht haben eigentlich auch das ist, was ich wollte. Und dann wird es Zeit Entscheidungen zu treffen die zwar weh tun, aber trotzdem richtig sind. Wir freuen uns also auf unseren neuen Showroom, der ab dem 16. Oktober geöffnet ist. Wir werden eine sehr schöne Möbelausstellung haben, unsere Herzprodukte von Dinki Balloon werden liebevoll zur Schau gestellt, die Termine für die Einrichtungsberatung werden von mir und meinem Mann wieder wahr genommen – denn mit vereinfachten Abläufen sparen wir Zeit, und diese können wir wiederum mit unseren Kunden verbringen. Darauf freue ich mich ganz besonders! Noch nie war die bekannte und so wahre Aussage treffender: eine Tür geht zu und die andere auf… Zumindest jetzt. Ob wir jemals wieder ein „richtiges“ Ladengeschäft haben werden, wissen wir noch nicht. Das wird sich zeigen. Unser Ladengeschäft am Meeraner Platz 1 ist bis einschließlich 9. September geöffnet. Danach erfolgt der Umzug und die Einrichtung des Showrooms. Ab dem 16. Oktober findet man uns in der Wölblinstraße 70 in Lörrach. Wir freuen uns!

 

Dinki Balloon wird 3!

Leute, wie die Zeit vergeht. Heute vor genau 3 Jahren gingen unsere süßen „Dinkis“ online: Bordüren, Wandsticker und Hängelampen mit Elefanten und Heißluftballons. Was waren wir aufgeregt. Was haben wir in unserem kleinen Stadtbüro beim ersten Fotoshooting geschwitzt. Was haben wir uns gefreut, als die ersten Produkte verkauft wurden! Dass unsere Elefantenbordüren beliebt werden würden, das haben wir schon geahnt. Nein, wir haben es gehofft. Aber dass die (damals) etwas exotische Farbkombination mint/taupe bei den Heißluftballons so schnell viele Fans findet, damit haben wir nicht gerechnet. Diese waren mein persönliches Lieblingsstück in der Kollektion und ich kann mich erinnern, als ich damals sagte: „Ich bin mir nicht sicher ob diese Farbe so gut ankommen wird, aber ich will sie haben.“ Bereits wenige Wochen später haben wir uns auf die Schulter geklopft – das haben wir gut gemacht! Was danach passierte überrollte uns: innerhalb kürzester Zeit wurden unsere Dinki Bordüren und Wandaufkleber zu bestverkaufter Wandgestaltung im Shop. Und das mit nur einer Handvoll Produkte. Bereits im Jahr 2016 mauserte sich unsere Herzmarke unter die Top 5 Marken im Shop und dieses Jahr ist sie – tadaaaaaaaa! – auf Platz 2! Dabei haben wir uns immer wieder die bescheidene Frage gestellt: wer kennt eigentlich Dinki Balloon? Die Produkte sind nur in unserem Onlineshop und Ladengeschäft erhältlich und schon derart beliebt und bekannt, dass unsere Kunden gezielt danach suchen. Aber manchmal soll man gar nicht alles hinterfragen, sondern einfach machen. Und das haben wir getan. Trotz vielen Rückschlägen bei den Stoffen und in der Näherei. So hat es über zwei Jahre gedauert, einen Stofflieferanten zu finden, dessen Ansprüche so hoch sind wie unsere. Probiert haben wir vieles: Digitaldruck fast vor Ort, bei dem die Farben nach einem Jahr nichts mehr mit den ursprünglichen Farbtönen gemeinsam hatten, oder man uns erklären wollte, dass die Stoffe unterwegs eingegangen sind und deshalb bei jeder Lieferung ein paar Meter fehlen (wäscht DPD jetzt eigentlich auch Stoffe oder hab ich was verpasst?). Beim zweiten Versuch segelten unsere Schiffchen nicht von links nach rechts sondern von oben nach unten, weil die Druckerei unsere Datei um 90° gedreht hatte (und auch kein Mensch in der Produktion darauf kam dass Schiffe keine Raketen sind). Beim dritten Versuch lieferte man uns Stoffe mit Sternen, die nur teilweise gepunktet waren: ein Teil der Punkte war nicht auf, sondern neben den Sternen gedruckt. Unnötig zu erwähnen dass zwischen den ganzen Versuchen immer viele Monate lagen, weil eine Druckerei vi(iii)el Zeit braucht um nach Farb- und Musterabgleich das Endprodukt zu liefern. Nicht nur wir waren kurz davor das Stoffprojekt wegzuwerfen – beim einen oder anderen (hysterischen) Telefonat gaben unsere Kunden ihre Sternenvorhänge endgültig auf. Aber, heute können wir sagen: Rückschläge gehören zum Alltag, sonst könnte uns ja langweilig werden. Mittlerweile haben wir über 7500 Bordüren und über 7200 Wandaufkleber verkauft. Wenn das keine Motivation für weitere Motive ist, an denen wir fleißig arbeiten. By the way, die schönen, exklusiven Dinki Balloon Textilien, die von unserem lieben Näher direkt in unserem Hause gefertigt werden, gibt es noch gar nicht mal so lange. Wir sind gespannt, wie sich diese zusätzlichen Produkte auf unsere Herzmarke auswirken werden und bleiben – wie immer – super fleißig!

 

Alles wird gut

Heißer Sommernachmittag Ende August 2016, knappe 37° im Schatten. Ich spüre den heißen Fahrtwind, die Arme meiner mitfahrenden Tochter die sich um mich schlingen, sehe grüne Wiesen an mir vorbeiziehen. Ich genieße ein bisschen Freiheit an diesem Freitag Nachmittag, nach einer harten, arbeitsreichen Woche. Endlich ein paar Stunden frei, nach vielen Wochen durchpowern, während meine Arbeitsberge immer höher werden und mich zu ersticken drohen. In diesem Moment sind sie unwichtig, denn heute habe ich mir meinen großen Wunsch erfüllt – vor wenigen Stunden habe ich mein eigenes Quad abgeholt. Ein wenig Ausgleich, ein wenig Freizeit, ein Stück Privatleben zurück nach so vielen Jahren! Dachte ich. Wie dieser Nachmittag mein Leben für immer verändern wird ahne ich noch nicht. Ich fahre durch einen kleinen Ort und merke, wie mein Fahrzeug in einer Spurrille nicht mehr zu lenken und zu halten ist. Ich fahre auf den Bordstein zu. Angst lässt mich erstarren, ich bewege mich nicht, ich bremse nicht. Im nächsten Moment sehe ich den strahlend blauen Himmel, den grauen Asphalt und den grünen Garten am Straßenrand im Wechsel, ich werde durch die Luft geschleudert. Auf den Händen und Knien lande ich auf dem harten Asphalt. Ich bin bei vollem Bewusstsein, kann aber nur schwer atmen. Meine Tochter liegt neben mir und weint verzweifelt und hilflos. Ich will schreien, kann aber nicht Luft holen. Ich will aufstehen, meine Tochter beschützen, sie in Arm nehmen und beruhigen. Ich kann mich aber nicht bewegen. Dann ist jemand da. Menschen die mich in Arm nehmen und auf den Rücken legen, mir vorsichtig den Helm ausziehen. Ich sehe meine Tochter nicht mehr, ich höre sie auch nicht, bekomme Panik. Ich höre nur ganz viele fremde Stimmen und sehe fremde Gesichter. Dann höre ich die vertraute Stimme meines Mannes, die ganz nah bei mir ist und mich zu beruhigen versucht. Verdammt. Ich habe Schmerzen. Starke Schmerzen, die ich niemals für möglich gehalten hätte. Mein ganzer Körper brennt wie Feuer, ich will immer noch schreien, kann aber weder laut schreien noch mich bewegen. Fremde Hände heben mein linkes Bein hoch. Ich sehe meinen blutenden Fuß, Knochen und weiß nun, warum ich derartige Schmerzen habe. Ich versuche immer noch meine Tochter zu sehen oder zu hören und frage nach wo sie ist. Ihr geht es gut, sagt mein Mann. Ich glaube ihm aber nicht. Bis ich eine fremde Stimme in der Ferne rufen höre: „dem Mädchen geht es gut, die Frau ist schwer verletzt!“. Ich bin erleichtert, meinem Kind geht es gut. Der Krankenwagen ist da. Ein freundlicher Notarzt beugt sich über mich und erklärt, er sei vom Basler Luft-Rettungsdienst. Er fragt mich wie ich heiße, wo ich bin, welcher Tag heute ist. Ich beantworte leise seine Fragen. Aber ich bin wütend. Auf mich selbst, auf die Straße, auf das Quad, auf die Hitze, auf die Schmerzen, auf das Leben. Was habe ich nur angestellt! Warum habe ich nichts getan, um den Unfall zu verhindern? Ich flehe den Notarzt an mir Schmerzmittel zu geben. Irgendetwas, egal was, nur damit es aufhört. Er tröstet mich, ich würde gleich etwas bekommen. Meine Brust schmerzt, der Rücken, die Arme und Beine, ich atme nur flach und schwer. Man erklärt mir, dass ich einen Unfall hatte und jetzt mit einem Rettungshubschrauber nach Basel in die Uniklinik gebracht werde. Dann lassen die Schmerzen nach und ich falle immer wieder in Kurzschlaf. Man hat mir starke Schmerzmittel gegeben. In der Notaufnahme bekomme ich noch mehr Schmerz- und Schlafmittel. Ich schlafe immer wieder ein, wache vor qualvollen Schmerzen auf. Man erklärt mir, dass ich links einige Rippenbrüche habe, etliche Schürfwunden und Prellungen am ganzen Körper, dass mein linker Fuß schwer verletzt ist. Eine (gefühllose) Ärztin weckt mich, und während Morphin und Beruhigungsmittel durch meine Venen fließen und ich die Augen krampfhaft zu öffnen versuche um sie anzusehen, erklärt sie mir, dass meine Zehen beim Unfall abgetrennt wurden und sie in einer Not Operation versuchen wird alles wieder zu richten, sie könne aber nichts versprechen. Das Wort „Amputation“ fällt. Tränen laufen in Bächen über meine Wangen und Schläfen, ich spüre meine nassen Haare und feuchtes Kissen. Die Nachricht rüttelt mich wach, ich fühle wie mich pochende Schmerzen nahezu in Stücke reißen. Ich zittere und weine vor Angst, Verzweiflung und Wut, was die Schmerzen nur noch verstärkt. Hätte diese Nachricht nicht bis nach der Operation warten können? Konfrontiert man einen schwer verletzten, blutenden Menschen – der den Unfall mitbekommen hat und weiß, was ihm zugestoßen ist – direkt in der Notaufnahme mit der Amputation? Ich weiß es nicht. In diesem Moment kommt es mir jedenfalls falsch vor, mich darüber aufzuklären was passieren könnte, während man parallel versucht mich zu beruhigen. Ein freundlicher, einfühlsamer Arzt hilft, er betäubt die linke Seite und lässt mich zu Ruhe kommen und einschlafen. Mitten in der Nacht werde ich operiert. Wie folgenschwer der Unfall war, begreife ich noch gar nicht. Denke, dass alles wieder gut wird. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: es folgen 10 Monate voller qualvollen Schmerzen, die man mit Opiaten in den Griff zu bekommen versucht, die aber meine Seele verändern und mich teilweise komplett lahm legen. Ich verliere meine Lebensfreude, falle in ein tiefes Loch, bekomme Angst vor der Zukunft. Mein Leben wird nie wieder wie es war. Dazu erlebe ich den Unfall in meinen Träumen und auch im Wachzustand immer und immer wieder – mache mir Vorwürfe, nichts getan zu haben um ihn zu verhindern. Weiß nicht wohin mit der Wut auf mich selbst, auf die Welt. Aber meiner Tochter geht es gut, sie hatte nur ein paar Schürfwunden. Das ist das einzige was zählt. Das gibt mir Kraft und allein die Vorstellung, ich hätte ihr diese schweren Verletzungen zufügen können, lässt mein Blut in den Adern gefrieren, immer und immer wieder. Am nächsten Tag werden mir alle meine Verletzungen bewusst. Rippenbrüche lassen mich schwer atmen, sprechen oder liegen. Aufstehen darf ich nicht. Mein Fuß wurde gequetscht, ist dick angeschwollen, die Zehen wurden dran „gebastelt“ und werden nun mit Drähten zusammen gehalten. Mein Körper ist mehr blau und rot als hautfarben. Man pumpt mich mit Medikamenten voll, venös und mit Tabletten, Schmerzen habe ich trotzdem. Aber man sagt mir, es hätte schlimmer kommen können. Und es kam schlimmer. Neun Tage später muss ich wieder operiert werden. Dieser Tag wird für mich noch viel qualvoller als der Unfall selbst. Ich werde vorbereitet, in den kalten OP Raum geschoben, ich friere und zittere, man bindet meine Arme fest und ich höre und sehe Ärzte, die mit dem Eingriff schon beginnen. Ich bekomme so viel Schlafmittel, dass meine Atmung schon aussetzt – heißt es später – aber ich werde immer wieder wach. Ich weine, ich zittere und fühle mich so hilflos und verzweifelt wie noch nie zuvor. Dann zeigt man endlich Gnade und wirft den Plan um – ich bekomme Vollnarkose und schlafe ein. Fast neun Monate später, mit starken und anhaltenden Schmerzen, mehr Tiefen als Höhen, Angst und wunder Seele wird klar, warum eine der vielen Wunden nicht richtig heilt und höllische Schmerzen verursacht: ein übersehener Infekt. Weitere Untersuchungen folgen, ich werde erneut mit dem Wort Amputation konfrontiert und meine Welt bricht ein weiteres mal zusammen. Wie geht es einem dabei? Man will flüchten, man will sich verstecken, man will dass es endlich aufhört. Man will zerstören, sich die Seele aus dem Leib reißen, ja, man will sich einfach in Luft auflösen. Aber es gibt keinen Fluchtweg. Ich schaffe es, aus dem tiefen Loch wieder heraus zu krabbeln. Für meine Kinder, meine Familie die mich auffängt und mich braucht. Ich bereite mich so gut es geht auf diese weitere – und hoffentlich letzte – Operation vor. Sofern man sich auf so einen Eingriff vorbereiten kann. Ich arbeite hart an mir, jeden Tag, stelle mich auf das schlimmste ein: auf Opiate, auf höllische Schmerzen, darauf, dass ich den ganzen Weg nochmal gehen muss, ob ich es will oder nicht. Ich hoffe, dass es Fantasyroom weitere Monate ohne mich schaffen wird. Und ich überstehe es. Sogar viel besser, als ich jemals zu träumen gewagt hätte. Ich habe dazu gelernt. Ich habe Frieden mit dem Leben geschlossen, ich habe gelernt zu vergeben – mir selbst, dem Leben, den Umständen. Und ich kann wieder fast schmerzfrei laufen. Ich kann wieder Schuhe anziehen. Die letzte Operation, die gerade mal vier Wochen her ist, hat den Heilungsprozess stark beschleunigt. Ich kann wieder arbeiten. Ich werde nie wieder offene Schuhe tragen. Ich werde nie wieder barfuß über den Rasen oder den Sand laufen. Ich werde mich nie wieder auf einen Strandurlaub freuen. Es werden einige Jahre vergehen, bis die abgetrennten Nerven gelernt haben, dass da etwas war, aber nicht mehr ist, und sie keine (schmerzhaften) Signale mehr aussenden. Ich werde mich auch auf den Anblick irgendwann gewöhnen. Ich kann laufen ohne zu humpeln und auch wenn ich bei der Schuhauswahl eingeschränkt bin, sieht man mir die Verletzung gar nicht an. Die Wunden an der Seele werden auch heilen. Das weiß ich!

Aber was wir alle nicht wissen ist, was das Leben noch mit uns vor hat. Also genieße jeden Moment. Sei dankbar, dass du morgens alleine aufstehen kannst und beide Füße auf den Boden setzen kannst. Dankbar, dass du selbstständig zur Toilette gehen kannst, unter die Dusche, oder dir etwas zu essen machen kannst. Sei dankbar dass du eine Arbeit hast, denn von einer Sekunde auf die nächste können Existenzen zerstört werden. Sei dankbar dass deine Familie gesund ist. Dankbar dass sie für dich da ist und alles mit dir durchsteht und vergiss niemals, dass diese Menschen das wichtigste auf der ganzen Welt sind. Vertraue darauf, dass es Leben immer gut mit dir meint – bei Höhen wie bei Tiefen. Wo Licht ist, da ist auch Schatten – und beides ist vergänglich. Wenn es dir gut geht, genieß es und denke daran, dass es viel zu schnell vorbei sein kann. Wenn es dir schlecht geht, denke auch daran dass die schwere Zeit vorbei gehen wird. Sei dankbar, dass du in einem friedlichen, reichen Land lebst, selbst wenn du nur wenig zum leben hast (oder es denkst). Konzetriere dich auf Dinge die du hast, nicht auf Dinge die du nicht (mehr) hast. Und vergiss niemals dein Leben zu leben, egal wie hoch deine Arbeitsberge auch sein mögen – sie sind nur ein Teil von dem was dich umgibt, aber sie sind niemals der (einzige) Grund dafür, dass du auf diesem Planeten gelandet bist!

 

Dinki Balloon Wandgestaltung & Stoffe für Kinderzimmer – neue Kollektion

Seit ein paar Wochen ist sie nun online – unsere brandneue Dinki Balloon Kollektion. Wer noch nicht weiß was oder wer Dinki Balloon ist – et voilá: Dinki Balloon ist unsere exklusive, hauseigene Marke, die nur in unserem eigenen Onlineshop und Ladengeschäft vertrieben wird. Das bedeutet, die kreativen Köpfchen von Fantasyroom haben sich eine kleine aber feine Kinderkollektion mit tollen Bordüren, Wandstickern, Lampen und Stoffen ausgedacht. Jawohl. Und das haben wir mehr als gut gemacht, sagen unsere Kunden. Denn mittlerweile sind unsere „Dinkis“, wie wir sie so liebevoll nennen, Bordüren- und Wandsticker-Abräumer im Shop. Und das mit einem gro(ooo)ßen Abstand. Also haben wir ein bisschen nachgelegt und weitere beliebte Kinderzimmer-Themen aufgegriffen: maritime Schiffchen in zwei kräftigen Farbwelten und süße kleine Wolken in Pastell für Mädchen und Jungen. Damit sich alle Mamis und Papis die Wirkung unserer Produkte in Kombination mit verschiedenen Wandfarben, Möbeln und Accessoires vorstellen können, haben wir uns in ein dreitägiges Fotoshooting gestürzt. Und das mit vollem Erfolg. Entstanden sind über 1000 tolle Aufnahmen, die Anregungen und Inspirationen zur Babyzimmer- und Kinderzimmergestaltung liefern. Demnächst werden hier einzelne Motiv- und Farbwelten im Detail vorgestellt und abgebildet, vorerst gibt es einen kleinen Einblick in unsere Foto-Reihe:

B-060915-Dinki-Balloon-Kinderzimmer-Schiffchen-petrol-beigeHier geht es zu unserem Dinki Balloon Markenshop

 

Baby-Mulltücher, Kapuzentücher und Decken mit Sternen

Wir waren mal wieder fleißig. Eigentlich sind wir immer fleißig. Sogar im Urlaub. Während andere Urlauber Muscheln sammeln und Souvenir-Shops stürmen, entscheiden wir uns für Mitbringsel ganz anderer Art. Erstens, Muscheln sammeln kann schließlich jeder, und zweitens, bei diesem Mitbringsel haben auch unsere Kunden was davon. Ich finde, das haben wir richtig gut gemacht.
Also präsentieren wir ganz stolz ein neues kleines Stern auf unserem Markenhimmel: Bonjourbébé. Frisch und jung aus Barcelona und zum ersten mal in Deutschland vertreten. Die wunderbaren, mit Sternen bedruckten Mulltücher von Bonjourbébé gibt es in vielen tollen Farben. Diese haben wir natürlich nicht wirklich mitgebracht – 6 Riesenkartons voller Sterne äh Tücher wären schließlich ein unbezahlbares Übergepäck gewesen – sondern nach dem Urlaub bestellt. Und nun sind sie da. Wofür die gut sind, weiß jedes Kind: zum Pucken, als Sichtschutz beim Stillen, als Sonnenschutz im Kinderwagen und Auto, als leichte Sommerdecke, Unterlage im Bettchen, auf der Wickelkommode, Krabbeldecke, und und und. Die gibt es natürlich auch ganz anders auf dem Markt: mit Häschen, Bärchen, Autos, Zügen usw., vor allem aber in quietschbunt und noch bunter. Aber diese finden wir nicht schön. Schön fanden wir z.B. jene aus England, die mit A und A anfangen. Aber diese wurden rausgeschmissen wegen A (wie arrogant) und SA (wie ständig ausverkauft). Also suchten und fanden wir eine hervorragende Alternative. Dazu noch in tollen Farben und mit angesagten Sternen, nicht nur auf Mulltüchern, sondern auch auf passenden Kapuzentüchern und Babydecken. Der nette Spanier findet es übrigens auch ganz prickelnd, bei uns vertreten zu sein. Also Ende gut, alles gut. Und bei der nächsten Reise wird zusammen Paella gegessen. Delicioso!

Baby Mulltücher, Kapuzentücher & Decken mit Sternen

 

Kinderzimmer in Pastellfarben einrichten & gestalten

Vor lauter Blog-nicht-schreiben hätten wir fast den neuen Trend verpasst: Einrichten in Pastelltönen. Warum uns dieser ganz besonders am Herzen liegt? Weil die neuen Pudertöne einfach zum Verlieben sind. Sie überladen einen Raum nicht, lassen sich wunderbar miteinander kombinieren und bieten viel Spielraum für weitere (farbige) Accessoires. Außerdem kommen wir bereits bei der Produktpflege im Onlineshop in Wallungen, während wir die neuen Farbwelten von Koeka beschreiben: Softmint, Puderrosa, Creme, Jade. Hach. Dann auch noch in Strick, Waffel (nein, nicht die zum essen), Frottee und Jersey bei den Textilien. Damit es nicht langweilig wird, mischt Handed By ein bisschen mit und liefert wunderbare Körbe in Mint, Puderrosa und Hellgrau. Für die passende Wandgestaltung in Pastellfarben sorgt Eijffinger mit seiner bezaubernden „Tout Petit“ Kollektion aus hochwertigem Vlies. Es gibt also für jedes Mamis und Papis Herz etwas. Na also. Dann mal schnell weg von bunt und bunter und zurück zu Pastelltönen, die fast wie ein Softeis auf der Zunge zergehen. Nur mit ohne Kalorien. Und nicht auf der Zunge, sondern im Babyzimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer und Schlafzimmer. Na, wenn das nichts ist!

Neue Pastellfarben für Babyausstattung

Koeka Pastellfarben 2015

Handed By Körbe in Mint, Puderrosa und Hellgrau

Eijffinger Kindertapeten Tout Petit

 

Dinki Balloon is arrived!

Ein Blick auf den Kalender verrät: Uuups. Unser Blog braucht ganz dringend Wiederbelebungsmaßnahmen. Und weil die ganze Welt gerade mit Fußball beschäftigt ist, kann man ähm frau sogar ganz in Ruhe schreiben. Herrlich.
Tja, wie fängt man eigentlich nach knapp zwei Jahren wieder an? Hmmm… Also, wir sind immer noch die alten (nur ein bisschen älter), die Kinder immer noch am Pubertieren (nur ein bisschen zickiger), die Katzen haben fertig pubertiert (zickig sind sie aber trotzdem) und wir lieben immer noch das was wir tun (und das ist die Hauptsache).

So, und jetzt können wir über die wichtigen Dinge sprechen: Dinki Balloon ist im Shop! Ich finde, einen besseren Anlass könnte es gar nicht geben, um den Blog wieder ins Leben zu rufen. Was ist denn Dinki Balloon? Aaalso, für alle die unseren Newsletter geschwänzt haben: Wir waren ganz schön fleissig und kreativ in den letzten Wochen. Na ja, Monaten. Seit dem 03. Juli ist unsere brandneue, hauseigene Exklusiv-Marke Dinki Balloon auf dem Markt: Selbstklebende Kinderbordüren, Wandsticker, Lampen und passende Stoffe gibt es aktuell in sechs wunderbaren Designs für das Baby- und Kinderzimmer. Wir sind kollektiv verliebt. Und ein bisschen stolz, denn unzählige Tage Farbcodes wälzen, Motive vergrößern, verkleinern, ausschneiden und Prototypen unter die Lupe nehmen haben sich gelohnt: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Unser Traum, eine eigene Wandgestaltungskollektion unseren Kunden zu präsentieren ist wahr geworden. Aber nicht ausgeträumt – denn wer uns kennt, der weiß auch: Wenn wir etwas in Angriff nehmen, dann machen wir das gründlich. Weitere Lampen sind bereits in Produktion, die Produktpalette wird laufend erweitert, neue Motive und Farben sind angedacht, und bereits im Frühjahr 2015 starten wir mit der Dinki Balloon Babyausstattung. Darauf freuen wir uns ganz besonders.

Ein Grund zur Freude haben unsere Kunden aber jetzt schon: Die Dekoration mit Dinki Balloon Wandgestaltungsprodukten geht einfach und zügig, die Produkte halten auch auf Raufaser und die Wandsticker sind mit ihrer PVC-und weichmacherfreien Qualität unter den hochwertigsten, die der Markt zu bieten hat. Unsere Stoffe sind aus 100% Bio-Baumwolle und sogar für Babykleidung geeignet. Und überhaupt, alle Produkte von Dinki Balloon werden in Deutschland produziert. Jawohl. Ich finde, das haben wir richtig gut gemacht. Aber ohne der freundlichen Unterstützung hätten wir es nicht geschafft: Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere lieben Lieferanten, die von unserer Idee genauso begeistert sind wie wir und sich sofort bereit erklärt haben, unsere Produkte herzustellen.
Und wie immer – oder schon lange nicht mehr – gibt es hier im Blog ein paar Bilder:

Und natürlich ein paar Links: Dinki Balloon Webseite | Dinki Balloon Markenshop bei Fantasyroom | Dinki Balloon bei Facebook | Dinki Balloon bei Pinterest

 

Neue Annette Frank Ausstellung bei Fantasyroom

Jawohl: endlich gibt es auch für unsere lieben Kunden vor Ort mal gute Nachrichten. Wir können nämlich nicht nur schlecht, in Form von spontaner Urlaubs- und Notbesetzung und verkürzten Öffnungszeiten. Es wurde auch Zeit, unseren treuen Kunden aus Lörrach, Basel und Umgebung auch eine Freude zu machen. Nach einer ziemlich chaotischen Umbauwoche voller Kleister, Tapeten und Stückleisten, sowie Sonntagsumzug von gefühlt 1 Mio. Tapetenbücher und Stoffbügel von einem Ende des Ladengeschäftes in das andere, ist es vollbracht: unsere prachtvolle Annette Frank Ausstellung steht. Ein ganzer Transporter voller Möbel, 15 Riesenkartons Textilien und das 3-köpfige Team von Annette Frank verwandelten unsere knapp 60m² Ladenecke in ein kleines Paradies, innerhalb von nur 12 Stunden. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein Himmelbett, ein Schlossbett, ein Segelbootbett, 2 Babybetten, eine Wickelkommode, ein Kleiderschrank, ein Schreibtisch, eine Sitzgruppe und diverse Regale fanden Platz in unserer neuen Ausstellung, zusammen mit diversen Textilien, Lampen und Teppichen. Unsere 3 Türen wurden mit traumhaften Bildern beklebt und sorgen für eine gemütliche, einmalige Atmosphäre mit besonderem Flair. Was soll ich sagen? (Außer, so eine schicke Toilettentür hat die Welt noch nicht gesehen.) Wir sind einfach überwältigt. Ich habe versucht, den einmaligen Charme unserer neuen Ausstellung mit der Kamera fest zu halten: es ist mir leider nicht gelungen. Denn in Wirklichkeit ist es noch vi(iii)el schöner. Wenn das kein guter Grund ist, uns zu besuchen und die Pracht zu bestaunen. Nicht? Dann haben wir einen weiteren: ab sofort und bis einschließlich 15. November 2012 gibt es in unserem Ladengeschäft 5% Rabatt auf alles von Annette Frank. Dieses Angebot gilt nur für den Einkauf in unserem Ladengeschäft und nicht für den Onlineshop. Lange Rede keinen Sinn, jetzt gibt es Bilder für alle:

Auch an dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich beim Annette Frank Team für die tolle Unterstützung beim Planen dieser Ausstellung und den wunderbaren Einsatz. Und wie es hinter den Kulissen am vergangenen Montag aussah, haben wir auch ein bisschen festgehalten: zwischendurch wurden sogar die Hausaufgaben mit links erledigt!

 

Neue Öffnungszeiten

Was für eine Frechheit: nach 6 langen Wochen schreibe ich mal wieder, und dann habe ich auch noch schlechte Nachrichten. Weil niemand gerne schlechte Nachrichten los wird – und noch weniger als niemand diese lesen/hören will – mache ich es ganz kurz und schmerzlos: ab morgen haben wir unser Ladengeschäft nur noch bis 16:00 Uhr statt bis 18:00 Uhr geöffnet. Warum eigentlich? Aaalso: wir haben Arbeit für mindestens 10 (zugegeben, das sind gute Nachrichten). Sind aber nur 5 (das sind wieder schlechte Nachrichten). Ab morgen sind wir eigentlich 6 (und wieder gute Nachrichten). Dann fehlen aber immer noch 4 (schlechte Nachrichten). Ich drehe am Rad und laufe gleichzeitig die Wände hoch (was für ein Multitasking), und die Arbeitsberge werden trotzdem nicht kleiner. Höchste Zeit also, Nägel mit Köpfen zu machen und zu schauen, wo Zeit gespart werden kann. Dass es immer unsere Kunden vor Ort trifft, tut mir ja auch wirklich schrecklich leid. Aber da müssen wir jetzt zusammen durch. Zumindest bis Ende Jahr, und dann sehen wir weiter – ob wir dann schon um 14:00 Uhr schließen müssen (kleiner Scherz). Also hoffe ich ganz fest auf ganz viel Verständnis.

Und was ist eigentlich der Plan? Wir haben unseren Arbeitsbergen den Kampf angesagt: es wird aufgeholt, aufgeräumt, organisiert und die Aufgaben neu verteilt. So lange, bis ich nichts mehr zu tun habe (2. kleiner Scherz). Nebenher wird unser Onlineshop optimiert. Dafür braucht man Zeit, die wir uns nehmen müssen. Übrigens starten wir schon morgen: mit den neuen Öffnungszeiten, mit dem Aufräumen und Einarbeiten unserer neuen Bürokraft. Wir freuen uns. Unsere Kunden nicht. Die Welt ist so ungerecht. Aber wir machen es auch wieder gut. Indianerehrenwort.

 

Spontanität

Wir wollen mal ein bisschen spontan sein. Und fahren doch in Urlaub. Einfach so. Wäre ich gemein würde ich sagen – „ausgetrickst“. Denn erst vor Kurzem gab ich an, der Urlaub sei gestrichen. Aber wissen Sie was? Wir lieben und leben was wir tun. An 365 Tagen im Jahr. Dafür streichen wir ganz viele andere Dinge, Tag für Tag. Und das kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Also wollen wir die Seele ein bisschen baumeln lassen. Und den Rest gleich mit, z.B. in einer Hängematte. Kurzum: die Wilkes machen sich aus dem Staub für 10 kleine Tage (im direkten Vergleich zu 365 hört es sich weniger schlimm an – für unsere Kunden). Gute Nachricht: der Onlineverkauf geht weiter, der Versand rollt. All dies dank unserem hervorragenden Lagerteam, das Tag für Tag Überwältigendes auf die Beine stellt. Die Anfragen werden bearbeitet, das Telefon ist besetzt – dies dank unserer lieben Frau Anastasiadis, die die Stellung hält. Ich würde sagen, man merkt fast nicht, dass wir weg sind. Die schlechte Nachricht: unser Ladengeschäft ist vom 18.08. bis einschließlich 29.08. nur notbesetzt (ich könnte jetzt auch sagen geschlossen, aber „notbesetzt“ hört sich besser an – für unsere Kunden). Notbesetzt deshalb, weil Warenabholungen trotzdem möglich sind (aber nur, wenn Sie die Klingel finden). Beratung und Verkauf sind nur nach vorheriger Terminabsprache möglich (oder wenn Sie sturmklingeln).
Also ich finde, für derartige Spontanität haben wir uns aber ziemlich gut organisiert (könnte mich schon wieder selber küssen). Und jetzt verraten wir Ihnen noch, wann es soweit ist: schon dieses Wochenende. Samstag Nacht geht es mit Kind und Kegel nach Süden. Einfach so…